Donnerstag, 20. Juni 2019

Kategoriebeschreibung

Insulinarten – Insulinherstellung

Insulin kann so gentechnisch verändert werden, dass es sehr schnell oder sehr lang anhaltend wirkt. Schnell wirksame Insuline: Gibt man Normalinsulin-Lösung, so liegen die Insulinmoleküle als Hexamere vor, die erst in die Blutbahn gelangen, nachdem sie in Monomere zerfallen sind. Nun kann man zwei Aminosäuren im Insulin vertauschen, so dass das Insulin hauptsächlich in Monomeren vorliegt. Dies ist der Fall beim Insulin lispro, Insulin aspart und Insulin glulisin. Die schnell wirksamen Insuline haben einen schnelleren Wirkungseintritt wurden nur von kurzer Dauer, ihr Vorteil besteht darin... [weiter lesen...]

Diabetes mellitus – Insulin als Arzneimittel

Der Diabetes mellitus entsteht, wenn das Hormon Insulin einen unzureichenden Einfluss auf den Stoffwechsel nimmt. Man unterscheidet zwischen Diabetes Typ I und Diabetes Typ II. Bei einem Diabetes Typ I beruht die Verminderung des Insulin auf einem Ausfall der B-Zellen in der Bauchspeicheldrüse, bei dem Typ II andererseits kommt es zu einer Resistenz gegenüber Insulin der Zielzellen, so dass Insulin nicht genug ausgeschüttet werden kann. Insulin wird in den B-Zellen der Bauchspeicheldrüse gebildet. Das Protein besteht aus zwei über Disulfidbrücken miteinander verbundenen Peptidketten: Einer... [weiter lesen...]

Makrozytäre hyperchrome Anämie – Vitamin B12 Mangel

Der Grund einer makrozytären in hyperchromen Anämie besteht meistens darin, dass die DNA-Synthese aufgrund einer Folsäure- oder Vitamin B12 Mangels gestört ist. hierbei ist die gestörte DNA-Synthese auf Fehlen von DNA Basen durchzuführen. Vitamin B12: Vitamin B12 wird dem Körper durch tierische Lebensmittel und Milchprodukte zugeführt. Ein Mangel von Vitamin B12 kann durch verminderte Resorption oder Störungen im Transportmechanismus manifestiert sein. Vitamin 12 dient unter anderem auch zur Regeneration von Methyl Tetrahydrofolsäure zu Tetrahydrofolsäure. Ein Mangel von Vitamin B12... [weiter lesen...]

Antihistaminika: Wirkung und Nebenwirkung

Die Schlüsselsubstanz der Antihistaminika ist das Histamin, ein Mediator, auch Botenstoff, der in speziellen Einzelzellen, und nicht nur in Drüsen, gebildet wird. Bislang wird parakrin sezerniert, also über benachbarte Zellen und nicht über die Blutbahn. Histamin wird nur im Krankheitsfall in größeren Mengen freigesetzt. Weitere Mediatoren sind Serotonin und die Kinine. Histamin ist ein biogenes Amin, es entsteht aus Histidin durch Histidincarboxylase. Histidincarboxylase wird vor allem im ZNS, in der Magenschleimhaut und in Mastzellen gebildet. Eine Hemmung ist allerdings nicht sinnvoll,... [weiter lesen...]

Folsäurestoffwechsel Inhibitoren

Zu den Folsäurestoffwechsel Inhibitoren zählen die Sulfonamide. die Vorläufer der Sulfonamide waren bakterizide Farbstoffe. das erste Präparat, das auf dem Markt erhältlich war, war Prontosil. Seitdem wurden etwa 50.000 Variationen davon synthetisiert und getestet. Heute ist in Deutschland allerdings nur ein Präparat zugelassen, weil alle ähnlich aufgebaut sind und wirken. Der Wirkmechanismus beruht auf einer Ähnlichkeit des Sulfanilamidsmit der V4-Aminobenzoesäure. Diese Analoga hemmen kompetitiv die Dihydrofolsäure-Synthese, ohne jedoch selbst umgesetzt zu werden. Für den Menschen... [weiter lesen...]

Topoisomerase Inhibitoren

Bakterielle Typ zwei Topoisomerasen: – katalysieren die Veränderung der DNA Topologie während der Replikation 1) Gyrase: Kontrolliert die Verdrillungin der DNA und mindert so die topologische Spannung aus der Translokation von Transkriptions und Replikationskomplexen entlang der DNA 2) Topoisomerase IV: katalysiert die Trennung der topologisch vernetzten Tochterchromosomen in der Endphase der DNA Replikation Chinolone binden bevorzugt an Topoisomerase IV oder an einen Gyrase, je nach Substanz. Sie bilden dreiteilige Komplexe mit Topoisomerase in Gegenwart von DNA. Deshalb kommt es zu... [weiter lesen...]

Makrolide

Bei dem Grundkörper der Makrolide handelt es sich um 16-18 gliedrige Lacton, welches reich substituiertist und mit 1-2 Monosaccariden glycosidisch verknüpft. Als Beispiel dient Erythromycin welches sich bei einem pH-Wert von unter vier zersetzt und so als magensaftresistente Arzneiform oder partialsynthetische Abwandlung appliziert werden muss. Erythromycinester ist säurestabil, besitzt keinen bitteren Geschmack und ist gut resorbierbar. Makrolide binden an die Peptidyltransferase-Kavität der Z3S rRNA  Read More →

Aminoglycoside

Aminoglycoside sind substituierte Cyclite (Cyclohexane mit mehr als 3 OH-Gruppen), Monosaccharide, Aminomonosaccharide. Sie bestehen aus drei glycosidisch verknüpften Zugang, und haben an einem Ende einen Guanidinrest. Die Aminoglycoside werden in drei Gruppen unterteilt: – Streptomycin Gruppe – Neomycin- Paromycin Gruppe – Kanamycin – Gentamicin Gruppe Streptomycin: Antibiotika dieser Gruppe binden über eine ionische Wechselwirkung und Wasserstoffbrückenbindung fest an das Phosphatester-Rückgrat der 16S rRNA Untereinheit. Sie wirken bakterizidund haben ein sehr breites... [weiter lesen...]

Tetracycline

Tetracycline werden aus Streptomyceten gewonnen. Die Biosynthese aus Acetat Einheiten. Die Katze ziehen ist stark polar, gelb, kristallin, Feuchtigkeit empfindlich und lichtempfindlich. Da sieNH4-Salze sind sind sie gut wasserlöslich und als vinyloge Carbonsäureauch sauer. Sie gehen Komplexe mit mehrwertigen Kationenwie zum Beispiel Kalzium ein. Im Sauren erfolgt leicht eine 4-Epimerisierung. Wegen einer Komplexbildung dürfen Tetracycline Nicht mit Milch, Eisenpräparaten oder Antacida eingenommen werden und nicht bei Schwangeren oder Kleinkindern eingesetzt werden. Am häufigsten wird Doxycyclin... [weiter lesen...]

Wirkweise von beta-Lactamasen

Lactamasen sind Hydrolasen, die verschiedenen Aminosäuren wie Serin, Asparagin, oder Cystein sowie Metallionen im katalytischen Zentrum besitzen. Metallo-Lactamasen, die zum Beispiel verwinkelten katalytischen Zentrum haben können durch D-Captopril gehenkt werden. Lactamase Inhibitoren hemmen die Lactamasen, sind aber nur schwach oder gar nicht antibakteriell wirksam. Das Penicillin G war nicht säurestabil, und konnte somit nur parenteral verabreicht werden. Penicillin V besitzt eine Oxy-gruppe mehr, es handelt sich also um einen Ester, welcher säurestabil Ist, und somit die Möglichkeit besteht,... [weiter lesen...]

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