Entbindungstermin berechnen

Die Freude über einen positiven Schwangerschaftstest ist meist riesig. Doch schon kurz danach kommt häufig eine Frage auf: Wann kommt denn nun das Baby? Wie man ganz einfach seinen Entbindungstermin berechnen kann, wird hier erklärt.

Wie exakt kann man den Entbindungstermin berechnen?

Ganz genau lässt sich natürlich nicht vorhersagen, wann ein Kind sich auf den Weg machen wird. Das liegt auch daran, dass die Schwangerschaft von Frau zu Frau und auch von Kind zu Kind in der Länge variieren kann. Normal ist eine Schwangerschaftsdauer zwischen 37 und 42 Wochen. Es gibt also reichlich Spielraum für Mutter und Baby, welcher in der Berechnung eines fixen Termins nicht zum Ausdruck kommt. Dennoch ist die Berechnung des voraussichtlichen Entbindungstermins sehr wichtig. Er bezieht sich auf eine Schwangerschaftsdauer von 40 Wochen ab dem Beginn der letzten Periode. Man sollte aber immer im Kopf behalten, dass nur 3-4% der Kinder an diesem Datum das Licht der Welt erblicken.

Berechnung mit der Naegele-Regel

Dennoch ist es natürlich sehr spannend zu erfahren, wann man in etwa mit dem Nachwuchs rechnen kann. Am Anfang der Schwangerschaft lässt sich der Entbindungstermin berechnen, dafür muss man lediglich den ersten Tag der letzten Regelblutung kennen. Wer schwanger werden möchte, sollte daher am besten Kalender führen. Auch Hebammen und Ärzte nutzen dazu die sogenannte Naegele-Regel, welche man aber auch leicht selbst anwenden kann. Nun braucht es etwas Kopfrechnen: Zum ersten Tag der letzten Regel werden zuerst sieben Tage hinzugerechnet, dann drei Monate abgezogen. War deine letzte Regel zum Beispiel am 12. Januar, geht die Rechnung wie folgt: 12. Januar plus sieben Tage = 19. Januar, minus drei Monate = 19. Oktober. Liegt der Termin der letzten Regel nach dem 25. März, muss zudem ein Jahr hinzugerechnet werden, da das Kind dann erst im nächsten Kalenderjahr auf die Welt kommt. Diese Art den Entbindungstermin zu berechnen, hat aber einen kleinen Haken: Sie funktioniert nur bei Frauen mit einer Zykluslänge von etwa 28 Tagen.

Andere Möglichkeiten, den Entbindungstermin zu berechnen

Natürlich kann man auch dann einen Entbindungstermin berechnen, wenn der eigene Zyklus davon abweicht. Dann lohnt es sich aber, Frauenarzt oder Hebamme zu kontaktieren. Mittels eines sogenannten Gravidariums, einer Art speziellem Kalender, kann hier der Geburtstermin berechnet werden. Sobald man das Baby auf dem Ultraschall sieht, kann der errechnete Termin dann anhand der Messung verschiedener Körperteile bestätigt oder angepasst werden. Am Anfang der Schwangerschaft kommt dazu vor allem die sogenannte Scheitel-Steiß-Länge des Embryos zum Einsatz. In späteren Abschnitten der Schwangerschaft ist eine Einschätzung auch zum Beispiel anhand der Länge des Oberschenkelknochens des Babys möglich.

Kommentar verfassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.