Freitag, 21. September 2018

Dehydratation – Flüssigkeitsmangel im Körper

Juni 30, 2008 von  
Kategorie: Sonstiges

Die so genannte Dehydratation bezeichnet einen akuten Flüssigkeitsmangel aufgrund eines erhöhten Verlustes ohne nachträglichen Ausgleich. Die vermehrte Ausscheidung von Flüssigkeit entsteht in Folge einer gesteigerten Schweiß- oder Urinabgabe, auch bei Blutverlusten oder Magen- Darm- Störungen kann eine Dehydratation auftreten. Besonders bei erhöhten Anstrengungen körperlicher Art oder im Falle von Erkrankungen, die von Fieber begleitet werden, ist das Auftreten von Flüssigkeitsmangel typisch. Zudem sind Nierenschädigungen als Auslöser einer Dehydratation bekannt, da sie unter Normalbedingungen die wichtige Aufgabe der Flüssigkeitskontrolle übernehmen. Generell werden drei verschiedene Arten des Flüssigkeitsmangels unterschieden. Typisch für die isotone Dehydratation ist das Gleichbleiben des osmotischen Drucks im Extrazellulärraum. Hier erfolgt nämlich eine vermehrte Ausscheidung von Wasser und Salz zu gleichen Teilen. Wird dem Organismus zu wenig dieser Substanzen dargeboten, kommt es zur isotonen Dehydratation, ebenso führen Erbrechen und Durchfall zu der genannten Art des Flüssigkeitsverlustes. Fieber löst eine hypertone Dehydratation aus, die durch die vermehrte Ausscheidung von Wasser ohne den gleichzeitigen Verlust von Salz gekennzeichnet ist. Hier liegt also verhältnismäßig eine zu hohe Salzkonzentration vor. Ist hingegen zu wenig Salz vorhanden, bezieht man die Menge auf das vorhandene Wasservolumen, spricht man von einer hypotonen Dehydratation. Ein hoher Salzverlust tritt bei starkem Schwitzen unter enormer körperlicher Belastung auf.

Webseite:

http://www.onmeda.de/ratgeber/ernaehrung/trinken/fluessigkeitsmangel.html

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