Donnerstag, 20. Juni 2019

Diabetes Therapie

April 26, 2009 von  
Kategorie: Sonstiges

Blutzucker-Messung

Blutzucker-Messung

Der Typ I Diabetes drittes Mal öffentlich schon im Kindesalter oder im Jugendalter auf, und wird deshalb auch juveniler Diabetes genannt. Ursache ist das völlige Fehlen der B-Zellen in der Bauchspeicheldrüse. Dieses kann erblich sein, und zum Beispiel durch einen Virusinfekt ausgelöst werden. Hierbei kommt es zu einer Antiimmunreaktion gegen die B-Zellen. Die Therapie ist eine Substitution von Insulin.

Die Ziele der Therapie sind zum einen die Vermeidung eines hyperglykämischen diabetischen Komas, welches lebensgefährlich sein kann. Außerdem sollen Folgeerkrankungen ausgeschlossen werden, wie sich zum Beispiel in der Schädigung von Blutgefäßen manifestieren. Es muss also ein kurzfristiger krankhafter Anstieg der Konzentration von Glukose im Blut vermieden werden, die so genannten Blutzuckerspitzen. Zum anderen das Insulin nicht überdosiert werden, da sonst zu einer Unterdrückung und somit zu einem hypoglykämischen Schock kommen kann, der ebenfalls lebensbedrohlich ist. hierbei handelt es sich um eine Störung des Zentralnervensystems aufgrund von Glukosemangel.

Beim gesunden Menschen wird die Insulinmenge automatisch an die Glukosekonzentration im Blut angepasst. Eine Erhöhung des Glukosespiegel bei Nahrungsaufnahme und körperlicher Aktivität, bei dem Glukose ins Blut freigesetzt wird, gegen das Signal für die Bildung von Insulin.

Einen Diabetiker wird durch die Therapie Insulin von außen ebenso zugesetzt. So wird durch die Gabe eines lang wirksamen Insulins der Insulinspiegel auf einem bestimmten Niveau gehalten, durch zusätzliche Gabe eines rasch wirksamen Insulin der Insulinspiegel bei Mahlzeiten auf natürliche Höhe gebracht. Diese Kombination wird auch als intensivierte Insulintherapie bezeichnet, und ermöglicht es dem Patienten eine relativ flexible Tarifgestaltung durchzuführen. Hierbei muss der Patient allerdings gut geschult sein und seine Insuline regelmäßig und vernünftig anwenden. Ist dies nicht der Fall, wird eine starre Einstellung die so genannte konventionelle Insulintherapie bevorzugt, um den Patienten vor Unterzuckerung beziehungsweise Überzuckerungzu bewahren. Dann muss die Nahrung beziehungsweise die Zufuhr von Kohlenhydraten auf die Depotwirkung abgesteckt werden. Die Ernährung erfolgt in kleineren Mahlzeiten, die über den Tag verteilt sind, welche auch Zwischenmahlzeiten und kleinere Mahlzeiten zur Nacht beinhalten. Auch müssen bei dieser Methode schnell resorbierbar und Kohlenhydrate wie zum Beispiel Süßigkeiten und Kuchen vermieden werden.

Es lohnt sich für den Patienten also eher die intensivierte Insulintherapie, denn dort kann er freier bestimmen wann er wo was essen möchte, und kann dann aufgrund der Nahrungs Zunahme meine Insulinnahme selbst bestimmen.

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