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Diabetes Therapie

April 26, 2009 von  
Kategorie: Sonstiges

Blutzucker-Messung

Blutzucker-Messung

Der Typ I Diabetes drittes Mal ├Âffentlich schon im Kindesalter oder im Jugendalter auf, und wird deshalb auch juveniler Diabetes genannt. Ursache ist das v├Âllige Fehlen der B-Zellen in der Bauchspeicheldr├╝se. Dieses kann erblich sein, und zum Beispiel durch einen Virusinfekt ausgel├Âst werden. Hierbei kommt es zu einer Antiimmunreaktion gegen die B-Zellen. Die Therapie ist eine Substitution von Insulin.

Die Ziele der Therapie sind zum einen die Vermeidung eines hyperglyk├Ąmischen diabetischen Komas, welches lebensgef├Ąhrlich sein kann. Au├čerdem sollen Folgeerkrankungen ausgeschlossen werden, wie sich zum Beispiel in der Sch├Ądigung von Blutgef├Ą├čen manifestieren. Es muss also ein kurzfristiger krankhafter Anstieg der Konzentration von Glukose im Blut vermieden werden, die so genannten Blutzuckerspitzen. Zum anderen das Insulin nicht ├╝berdosiert werden, da sonst zu einer Unterdr├╝ckung und somit zu einem hypoglyk├Ąmischen Schock kommen kann, der ebenfalls lebensbedrohlich ist. hierbei handelt es sich um eine St├Ârung des Zentralnervensystems aufgrund von Glukosemangel.

Beim gesunden Menschen wird die Insulinmenge automatisch an die Glukosekonzentration im Blut angepasst. Eine Erh├Âhung des Glukosespiegel bei Nahrungsaufnahme und k├Ârperlicher Aktivit├Ąt, bei dem Glukose ins Blut freigesetzt wird, gegen das Signal f├╝r die Bildung von Insulin.

Einen Diabetiker wird durch die Therapie Insulin von au├čen ebenso zugesetzt. So wird durch die Gabe eines lang wirksamen Insulins der Insulinspiegel auf einem bestimmten Niveau gehalten, durch zus├Ątzliche Gabe eines rasch wirksamen Insulin der Insulinspiegel bei Mahlzeiten auf nat├╝rliche H├Âhe gebracht. Diese Kombination wird auch als intensivierte Insulintherapie bezeichnet, und erm├Âglicht es dem Patienten eine relativ flexible Tarifgestaltung durchzuf├╝hren. Hierbei muss der Patient allerdings gut geschult sein und seine Insuline regelm├Ą├čig und vern├╝nftig anwenden. Ist dies nicht der Fall, wird eine starre Einstellung die so genannte konventionelle Insulintherapie bevorzugt, um den Patienten vor Unterzuckerung beziehungsweise ├ťberzuckerungzu bewahren. Dann muss die Nahrung beziehungsweise die Zufuhr von Kohlenhydraten auf die Depotwirkung abgesteckt werden. Die Ern├Ąhrung erfolgt in kleineren Mahlzeiten, die ├╝ber den Tag verteilt sind, welche auch Zwischenmahlzeiten und kleinere Mahlzeiten zur Nacht beinhalten. Auch m├╝ssen bei dieser Methode schnell resorbierbar und Kohlenhydrate wie zum Beispiel S├╝├čigkeiten und Kuchen vermieden werden.

Es lohnt sich f├╝r den Patienten also eher die intensivierte Insulintherapie, denn dort kann er freier bestimmen wann er wo was essen m├Âchte, und kann dann aufgrund der Nahrungs Zunahme meine Insulinnahme selbst bestimmen.

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