Donnerstag, 20. Juni 2019

Rauchen – hohes Risiko für Darmpolypen

Juli 22, 2008 von  
Kategorie: Sonstiges

In einer Meta- Studie des New York Medical College fanden amerikanische Wissenschaftler einen Zusammenhang zwischen dem Nikotinkonsum und dem Risiko, Darmpolypen auszubilden. Laut Analyse von 15354 Betroffenen sowie 100011 Kontrollpersonen ergab die Auswertung von 42 Studien, dass für Raucher eine 2,14 so hohe Wahrscheinlichkeit für die Erkrankung durch Polypen besteht, verglich man sie mit nichtrauchenden Personen. Da Darmpolypen bei Entartung in den meisten Fällen die Auslöser für die Entwicklung von Darmkrebs sind, konnte für Raucher auch ein erhöhtes Krebsrisiko ermittelt werden. Zudem gelte für Personen, die einst zu den Rauchern gezählt hatten, eine erhöhte Wahrscheinlichkeit einer Polypenausbildung, die Wissenschaftler gehen hier von einem um 47 Prozent vergrößertem Risiko im Vergleich zu Nichtrauchern aus. In bis zu 25 Prozent der Fälle werden laut Angaben der Forscher Darmpolypen durch den regelmäßigen Nikotinkonsum verursacht. Zudem sei auffällig, dass Raucher meist stark risikobehaftete Polypen- Arten entwickeln, weshalb es häufiger zur Entartung und damit zur Entwicklung von Darmkrebs kommen kann. In welcher Art Rauchen und das Risiko von Darmkrebs direkt in Zusammenhang stehen, ist bislang noch unklar. Die Studienauswertungen deuten jedoch eine Verbindung an, weshalb es möglicherweise sinnvoll wäre, bei Rauchern schon im früheren Lebensalter entsprechende Maßnahmen zur Früherkennung von Darmkrebs durchzuführen. Eine sichere Methode dazu ist die Darmspiegelung.

Webseite:

http://www.onmeda.de/aktuelles/news/index.html?id=2658

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