Samstag, 17. November 2018

Colitis ulcerosa – Darmerkrankung erhöht Krebsrisiko

Juni 21, 2008 von  
Kategorie: Aktuelles

Colitis ulcerosa stellt eine Darmerkrankung dar, die sich durch das Auftreten chronischer Entzündungen in diesem Bereich auszeichnet und meist in Schüben verläuft. Ursprungsort der Erkrankung ist der Mastdarm, im Verlauf beobachtet man jedoch eine Ausbreitung bis in das Dickdarmgebiet. In den meisten Fällen kann man einen Beginn der Krankheit zwischen 20 und 40 Jahren der Betroffenen verzeichnen. Die erkrankten Personen fallen durch häufigen Durchfall auf, der meist Blut- oder Schleimbeimengungen enthält. Auch das Klagen über ständige Bauchschmerzen ist typisch. Zudem lässt sich in einigen Fällen eine Reduzierung des Körpergewichts beobachten, auch verschiedene Darmbeschwerden oder Organentzündungen sind möglich. Für die Betroffenen besteht in den meisten Fällen ein erhöhtes Risiko, an Darmkrebs zu erkranken. Dies trifft vor allem dann zu, wenn die Erkrankung schon über viele Jahre besteht. Eine frühzeitige Diagnose ist daher äußerst erstrebenswert, um mögliche Folgeschädigungen weitgehend einzudämmen. Mittels Darmspiegelung, einer Röntgen- und Ultraschalluntersuchung sowie der umfangreichen Analyse von Blut- und Stuhlproben lässt sich sicher feststellen, ob ein Patient an Colitis ulcerosa leidet. Bezüglich der Behandlungsmethoden ist die Verordnung von Medikamenten mit entzündungshemmender Wirkung üblich. Zudem wird eine spezielle Diät empfohlen, wobei eine umfangreiche Aufklärung durch den behandelnden Arzt erfolgt. In besonders schweren Fällen besteht auch die Möglichkeit eines operativen Eingriffs.

Webseite:

http://www.onmeda.de/krankheiten/colitis_ulcerosa.html

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