Sonntag, 15. Juli 2018

Frieren – warum zeigen Frauen ein stärkeres Kälteempfinden?

Mai 22, 2008 von  
Kategorie: Aktuelles

Während die meisten Männer bereits bei den ersten Sonnenstrahlen ihre Badehose herausholen, halten sich die Rollkragenpullis wacker im Kleiderschrank der Frau. Frauen frieren deutlich leichter als Männer – diese Tatsache sollte fast jedem bekannt sein. Eine einfache Erklärung weist auf die Ursache des genannten Phänomens hin. Im Gegensatz zur Frau zeigt die Körperzusammensetzung des Mannes einen rund 40%igen Gehalt an Muskeln und einen nur 15%igen Anteil an Fett. Frauen haben deutlich weniger Muskelmasse, dafür besteht ihr Körper jedoch zu gut einem Viertel aus Fett. Die unterschiedlichen Eigenschaften der Gewebearten begründen auch das differierende Kälteempfinden. Fett ist nämlich nicht zur Wärmeproduktion, sondern lediglich zu deren Isolierung befähigt. Muskeln können hingegen Wärme erzeugen, doch deren geringer Anteil im weiblichen Körper kompensieren auftretende Temperaturerniedrigungen nicht. Zudem wird die eigentlich bessere Isolierung kaum ausgenutzt, denn Ideale von einem perfekten makellosen Körper bewirken den Schlankheitswahn vieler Frauen, der auf die Reduzierung des Fettanteils zielt und somit auch den letzten Schutz vor Wärmeverlust zunichte macht. Hinzu kommt außerdem die relativ geringe Hautstärke der Frau. Bei Kälteeinwirkung werden Gefäßverengungen und Durchblutungseinschränkungen der Hautareale ausgelöst. Dünne Haut erleichtert diese Mechanismen. Dies führt zur Temperaturerniedrigung der Hautoberfläche, bei Frauen ist der Unterschied zwischen innen und außen deutlich größer als bei den Männern.

Webseite:

http://www.gesundheit.de/wissen/irrtuemer-medizin/frauen-leichter-frieren/index….

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