Montag, 27. Mai 2019

Suchtmittel Schokolade?

Mai 16, 2008 von  
Kategorie: Aktuelles

Schokolade macht glücklich – das ist wissenschaftlich belegt und aufgrund des Gehalts der Süßigkeiten an Endorphinen zu erklären. Doch macht sie auch süchtig? Denn oft wird aus dem geplanten einen Stück Schokolade eine halbe Tafel- was bleibt, ist ein schlechtes Gewissen und die Suche nach der Ursache, warum es so schwer fällt, sich beim Genuss von Schokolade zu beherrschen. Doch wissenschaftliche Untersuchungen geben klare Antworten auf die Frage einer suchtähnlichen Wirkung der Süßigkeit: diese wird strikt verneint. Dennoch gibt der Inhaltsstoff Anandamid Diskussionsstoff. Die auch in Cannabis enthaltene Substanz könnte begründen, warum wir den Schokoladengenuss nur schwer stoppen können. Allerdings müssten für eine ähnlich der Cannabiswirkung auftretende Rauschstimmung 12000Tafeln verzehrt werden, ergab eine Studie an der Universität Gießen. Zudem findet man in Schokolade Stoffe, die auch in Kaffee und Tee auftreten. Theobromin und Methylxantin wirken in ausreichender Menge anregend. Vergleichbar wäre der Effekt einer Tasse Kaffee jedoch mit dem Verzehr von vier Tafeln- und das schaffen wohl die Wenigsten. Somit könnten nur enorm hohe Mengen eine Suchtwirkung erklären. Da diese jedoch normalerweise nicht verzehrt werden, denn Magen und Gehirn wehren sich natürlich, kann man die Aussage, Schokolade mache süchtig, als falsch interpretieren. Unsere Stimmung hebt sie trotzdem, wenn auch nur für kurze Zeit.

Webseite:

http://www.gesundheit.de/wissen/irrtuemer-medizin/schokolade-suechtig/index.html

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