Kategoriebeschreibung
Mavena Salbe B12
Die Salbe mit den höchsten Erwartungen 2009 soll ein Wundermittel gegen Neurodermitis sein. Bis zum Januar 2010 ist sie unter dem Namen Revigiderm im Handel. Ab Februar 2010 soll sie einen neuen Namen bekommen: “Mavena Salbe B12″. Die Salbe besteht unter anderem aus Vitamin B12 und Avocadoöl. Die Wirkung ist nicht unumstritten. Read More →
Asthmatherapie – Arzneistoffe
Asthma wird in Deutschland in 4 Schweregrade eingeteilt. Die Arzneistoffe werden in Bronchospasmolytika (langwirksame und kurzwirksame beta-Sympathomimetika) und entzündungshemmende Wirkstoffe wie Glucocortikoide, Mastzellstabilisatoren und leukotrienantagonisten eingeteilt. Kurz wirksame beta-Sympathomimetika (Reliever): Sie dienen im Bedarfs/Notfall für eine Bronchospasmolyse. Der Wirkeintritt beträgt nur wenige Minuten, und die HWZ beträgt einige Stunden. Es sollten nicht mehr als 8 Sprühstöße pro Tag angewendet werden, da sonst auch beta2-rezeptoren besetzt... [weiter lesen...]
Heuschnupfen Medikamente
Heuschnupfen manifestiert sich in einer Überempfindlichkeit auf Pollen oder Tierhaare, sog. Allergene. Symptome sind meist Schnupfen oder Konjunktivitis, manchmal auch zu einem allergischen Asthma, einer Konstriktion der Bronchen und somit zur atemnot. Lokale Allergie-Behandlung: Lokale Antihistaminika für Augen und Nase sollten 2x tgl. angewendet werden, bis die Beschwerden abgeklungen sind. Sie sollten nicht länger als 6 Monate angewendet werden. Bsp: Allergodil® -Nasenspray/Augentropfen oder Livocab® Nasenspray/Augentropfen Libocap liegt als Suspension vor und muss vor Gebrauch... [weiter lesen...]
MUPS – Multible Unit Pellet System
Das MUPS bei z.B. Antramups bezeichnet eine arzneiform, bei der Pellets, in diesem fall Micropellets mit einem magensaftresistenten Überzug. Eingebettet sind die Pellets in einer wasserlöslichen Matrix, die sich im Magenauflöst und die einzelnen Pellets freisetzt. Die Pellets sind so klein, dass sie den Magen schneller verlassen können, als beispielsweise eine Tablette oder Kapsel, da sie durch den Pylorus (die Pforte zwischen Magen und Darm) hindurchschlüpfen, und ist weniger abhängig vom Füllungszustand des Magens. In einigen Studien wurde der Nutzen gegenüber... [weiter lesen...]
Esomeprazol oder Omeprazol?
Das S-Enantiomer von Omeprazol, Esomeprazol (Nexium MIPS®), wirkt pharmakodynamisch gleich, besitzt jedoch eine höhere Bioverfügbarkeit. Da Esomeprazol in der Leber anders verstoffwechselt wird als Omeprazol, soll es laut Hersteller eine höhere Wirkung an der Protonenpumpe besitzen. Da die Dosierungen bei beiden Substanzen identisch ist, hat Esomeprazol folglich eine höhere Säurehemmer-Wirkung. Ob der Vorteil groß, oder eher dürftig ist darf kritisch beurteilt werden. Read More →
Definition von Krankenversicherung und Berufsunfähigkeitsversicherung
Es gibt Versicherungen, die sind einfach notwendig. Die Krankenversicherung gehört zum Beispiel dazu, wenn man im gesundheitlichen Ernstfall abgesichert sein möchte. Ohne eine anständige Krankenversicherung muss der Patient alle Kosten aus dem Gesundheitswesen, die nach Unfällen oder Erkrankungen wie zum Beispiel Arztbesuche oder Krankenhausaufenthalte, Reha-Maßnahmen oder Medikamente selbst bezahlen. Da kann schnell eine große Summe zusammen kommen, die das eigene Budget übersteigt. Dank einer Krankenversicherung bekommt man anfallende Kosten voll oder teilweise... [weiter lesen...]
Antidiabetika oral
Sitagliptin, Leitsubstanz der neuen Antidiabetika-Klasse der Dipeptidyl-Peptidase-4-Inhibitoren Inkretine, Inkretin-Mimetika: das Enterohormon GLP-1Â Glucagon-like Peptide-1 regt die Insulin Inkretion an. Zum weiteren hat es einen Einfluss auf die Dauer der Magenentleerung. Diese wird verlangsamt und somit das Hungergefühl vermindert. Dadurch kommt es nicht wie bei anderen oralen Antidiabetika zu einer starken Gewichtszunahme. Exenatid wirkt wie das Inkretin GLP-1 aus dem Darm und verstärkt somit die glukoseabhängige Insulinfreisetzung (Glucagon wird gehemmt). Durch die verzögerte... [weiter lesen...]
metabolisches Syndrom
metabolisches Syndrom An einem metabolischen Syndrom leidet jemand der mindestens drei von fünf Risikofaktoren aufweist: 1. Übergewicht 2. Bluthochdruck 3. erhöhte Blutzuckerwerte 4. erhöhte Blutfettwerte 5. zu niedrige HDL-Werte Die wichtigsten Punkte scheinen das Übergewicht sowie die Resistenz von Insulin zu sein. Daraus entstehen ein Anstieg des Blutdrucks und wahrscheinlich erhöhte Blutfettwerte sowie erhöhte Cholesterinwerte mit einem schlechten Verhältnis zwischen LDL und HDL. kommen mehrere Risikofaktoren einen Patienten zusammen ist die Lebenserwartung... [weiter lesen...]
Diabetes Therapie
Blutzucker-Messung Der Typ I Diabetes drittes Mal öffentlich schon im Kindesalter oder im Jugendalter auf, und wird deshalb auch juveniler Diabetes genannt. Ursache ist das völlige Fehlen der B-Zellen in der Bauchspeicheldrüse. Dieses kann erblich sein, und zum Beispiel durch einen Virusinfekt ausgelöst werden. Hierbei kommt es zu einer Antiimmunreaktion gegen die B-Zellen. Die Therapie ist eine Substitution von Insulin. Die Ziele der Therapie sind zum einen die Vermeidung eines hyperglykämischen diabetischen Komas, welches lebensgefährlich sein kann. Außerdem... [weiter lesen...]
Insulinarten – Insulinherstellung
Insulin kann so gentechnisch verändert werden, dass es sehr schnell oder sehr lang anhaltend wirkt. Schnell wirksame Insuline: Gibt man Normalinsulin-Lösung, so liegen die Insulinmoleküle als Hexamere vor, die erst in die Blutbahn gelangen, nachdem sie in Monomere zerfallen sind. Nun kann man zwei Aminosäuren im Insulin vertauschen, so dass das Insulin hauptsächlich in Monomeren vorliegt. Dies ist der Fall beim Insulin lispro, Insulin aspart und Insulin glulisin. Die schnell wirksamen Insuline haben einen schnelleren Wirkungseintritt wurden nur von kurzer Dauer, ihr Vorteil... [weiter lesen...]

