Freitag, 20. Oktober 2017

Kategoriebeschreibung

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Antiarrhythmika Klasse I-IV

Dr. Klaus-Uwe Gerhardt / Pixelio Antiarrhythmika werden aufgrund ihres Wirkmechanismusses in vier verschiedene Klassen eingeteilt (nach Vaughhan Williams) Klasse I: die Natriumkalalblocker (Indikation bei Herzinsuffizienz) IA: der Chinidintyp: Disopyramid, Ajmalin, Prajmalinum Anwendung bei schweren symptomatischen und lebensbedrohlichen supraventrikulären und ventrikulären Tachykardien Wirkmechanismus: die Dauer des Aktionspotentials nimmt zu. Die Arzneistoffe des Chinidintyps binden mittellang im Kanal. Die used-dependence somit auch. IB: der Lidocain Typ: Mexilitin, Phenytoin Diese... [weiter lesen...]

Antiarrhythmika – Indikation und Pathophysiologie

Antiarrhythmika sind Arzneistoffe die gegen Erregungsbildungsstörungen sowie Erregungsleitungsstörungen wirksam sind. Bei den Erregungsbildungsstörungen wird unterschieden zwischen nomotopen Erregungsbildungsstörungen (gehen vom Sinusknoten aus) und ektopen (gehen nicht vom Sinusknoten auf). Haben die Schrittmacherzellen einen zu starken Puls spricht man von Sinustachykardie, haben sie einen zu schwachen Puls, spricht man von Sinusbradykardie. Die Sinusbradykardie kann man behandeln mit Sympathomimetika wie Orciprenalin oder Parasympatholytika wie zum Beispiel Ipratropiumbromid. Bei... [weiter lesen...]

Herzinfarkt – Diagnose und Therapie

Herzinfarkt durch arterielkle Thromben Ein Herzinfarkt ist der Untergang des Muskelgewebes des Herzens durch mangelnde Durchblutung. Symptome sind ein vernichtendes Schmerzgefühl, sowie Blutdruckabfall, Fieber und ein Anstieg der Blutglukose, welcher bei der Diagnostik eine wichtige Rolle spielt. Die Ursache des Herzinfarktes ist ein Verschluss der Koronararterien durch einen Thrombus, woraus sich auch noch sekundär Komplikationen ergeben können wie zum Beispiel: Herzmuskelversagen, Aneurismen der Herzwand, ventrikuläre Arrhythmien, sowie eine Ruptur des Herzens, welche immer... [weiter lesen...]

Angina Pectoris – Medikamente und Nebenwirkungen

Angina pectoris - Zu wenig Sauerstoff durch Kororarsklerose! Formen der Angina pectoris: unterschiedenen wird hierbei zwischen einer stabilen Angina Pectoris (Belastungsangina) bei der die Symptome vorhersehbar sind. Bei einer instabilen Angina Pectoris sind die Symptome nicht vorhersehbar. Es bilden sich Mikrothromben (kleiner Blutgerinnsel) die zu großen Thromben werden können. Die Gabe von Marcumar nicht angezeigt. Die Therapie der Angina Pectoris kann folgende Maßnahmen enthalten: – Erniedrigung der Sauerstoffbedarf – Erhöhung des Sauerstoffangebotes –... [weiter lesen...]

KHK – koronare Herzkrankheit (Angina pectoris u. Herzinfarkt)

die koronare Herzkrankheit KHK setzt sich zusammen aus einer Angina pectoris und einem Myokardinfarkt (Herzinfarkt), wogegen ein akutes Konorarsyndrom auf einem Myokardinfarkt und einer instabilen Angina pectoris esteht. Verschiedener Risikofaktoren wie zum Beispiel Rauchen, Übergewicht, Hypertonie, Diabetes mellitus oder Hyperlipoproteinämie können die KHK begünstigen. Gegen mindestens drei dieser Risikofaktoren vor handelt es sich um ein metabolisches Syndrom. Anzeichen und Symptome einer Angina pectoris: Angina Pectoris typische Symptome sind: Engegefühl, sowie Schmerzen... [weiter lesen...]

Herzinsuffizienz – Therapie abhängig von Schweregrad

Die Therapie der Herzinsuffizienz ist stark abhängig von dem Schweregrad der Erkrankung. Diese wird durch die New York Heart Association festgelegt und unterteilt sich in vier Klassen der Schweregrade. Therapie der Klasse I: Patient hat keine Symptome, Herzinsuffizienz oder durch Zufall bei einer Diagnose festgestellt Mittel der Wahl sind hier ACEHemmer, und bei Nebenwirkungen von ACE-Hemmern können AT1-Blocker verabreicht werden. ß-Blocker sind indiziert er eine Hypertonie oder bereits einen Herzinfarkt vorlag. Theoretiker in Klasse eins nur bei Hypertonie oder vorhandenen Ödemen.... [weiter lesen...]

Herzglykoside – Wirkung

Herzglykoside Struktur Herzglykoside sind ZNS gängig. Sie wirken auch gegen Tachykardien, allerdings nur gegen supraventrikuläre Tachykardien, also Tachykardien, oberhalb des Ventrikels. Herzglykoside wirken durch die Hemmung der Na/K-ATPase von Muskelzellen des Herzens die Na/K-ATPase in Herzmuskelzellen pumpt Natrium aus der Zelle hinaus und Kalium in die Zelle hinein. Bei Blockade der Na/K-ATPase strömt kein Natrium heraus, der Natriumsspiegel in der Zelle steigt an, der Konzentrationsgradient sinkt. Da ein Herzmuskelzellen noch ein Na-Ca-Antiporter wirkt steigt die Konzentration... [weiter lesen...]

Herzinsuffizienz – Ursachen und Symptome

Teufelskreis bei Herzinsuffizienz durch Kompensationsmechanismen des Körpers Bei einer Herzinsuffizienz wird zwischen einer akuten und einer chronischen Herzinsuffizienz unterschieden. Ursachen für eine akute Herzinsuffizienz können sein: Herzinfarkt, Myokarditis, sowie hohes Fieber oder eine Überbelastung des Patienten. Bei einer akuten Herzinsuffizienz muss der Patient ins Krankenhaus. Ursachen einer chronischen Herzinsuffizienz können sein: Arrythmie in, Hypertonie oder KHK (Konorare Herzkrankheit). zu einer chronischen Herzinsuffizienz ist kein Krankenhausaufenthalt... [weiter lesen...]

Erregungsbildung am Herz

Erregungsbildung und Veiterleitung am Herz Beschreibung des Erregungsbildungssystems: Bei einer Erregungsbildung laufen verschiedene Prozesse ab, die hier im einzelnen beschrieben werden: 1) der Natriumskanal öffnet sich und schließt sich sofort wieder, es kommt zu einer Depolarisation 2) in Phase zwei strömt Kalium aus, aber Kalzium ein, es bildet sich ein Plateau 3) in dieser Phase strömt kein Kalzium rein, nur noch Kalium strömt aus, es kommt zur Eepolarisation, wobei es bis zum erreichen des Schwellenpotentials nicht zu einer erneuten Erregung kommen kann. Die Zeit... [weiter lesen...]

Koronare Herzkrankheit (KHK)

Die Koronare Herzkrankheit, auch Angina pectoris genannt, ist eine Durchblutungsstörung des Herzmuskels. Diese Durchblutungsstörung wird durch verengte Herzkranzgefäße hervorgerufen, wodurch der Herzmuskel nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff versorgt wird. Diese äußert sich meist durch ein stechenden Schmerz in der Brust. Die Arteriosklerose der Herzkranzgefäße ist die häufigste Ursache einer Koronaren Herzkrankheit (KHK). Es kommt im Laufe der Jahre zu Fettablagerungen (Cholesterin) an den Gefäßwänden, die sich mit Hilfe von Kalzium... [weiter lesen...]