Freitag, 10. Februar 2012

Amalgam – Vor- und Nachteile

April 25, 2008 von Medizin  
Kategorie: Aktuelles

Den Besuch beim Zahnarzt zählt wohl keiner zu seinen Lieblingsbeschäftigungen. Denn nicht selten muss zum Bohrer gegriffen werden. Kariesvorsorge umfasst viele Aspekte, aber wenn es bereits zu spät ist, dann ist ein rechtzeitiges Eingriefen des Zahnarztes verlangt, um nicht noch mehr Schaden anzurichten. Liegt Karies vor, so muss die erkrankte Substanz entfernt und das Loch wieder gefüllt werden. Dazu eignen sich ganz unterschiedliche Materialien, bei nur geringen Defekten eignen sich weiche Füllungsmaterialien. Das wohl bekannteste ist dabei das seit über 100 Jahren angewendete Amalgam. Der Stoff stellt ein Gemisch aus Silber, Kupfer bzw. Zinn und Quecksilber und weist in der Verarbeitungszeit eine gut formbare Konsistenz auf. Zudem hält es extremen Belastungen stand und wird daher meist im Seitenzahnbereich verwendet, da hier die einwirkenden Kaudrücke am größten sind. Immer wieder wird Amalgam jedoch aufgrund des bestehenden Quecksilbergehalts kontrovers beurteilt. Der Einsatz von Amalgam gilt jedoch nicht als gesundheitsgefährdend, sondern ist unbedenklich. Nachteilig ist jedoch die dunkle Farbe des Füllungsmaterials, weshalb Amalgam zunehmend von anderen, besonders Kunststoffderivaten, ersetzt wird.

Webseite:

http://www.gesundheit.de/fitness-wellness/gesunde-zaehne/zahnfuellung/index.html

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