Freitag, 10. Februar 2012

Malaria – Definition und Risiko

April 22, 2008 von Medizin  
Kategorie: Aktuelles

Besonders bei Tropenreisen befürchten viele Urlauber eine Infektion mit Malaria. Die Erkrankung ist zurückzuführen auf Plasmodien- Erreger, einzellige Lebewesen, von denen es die unterschiedlichsten Arten gibt. Übertragen werden die Krankheitsauslöser von der so genannten Anophelesmücke. Durchschnittlich 500 Millionen Menschen erkranken jährlich weltweit an Malaria, berichtet die Weltgesundheitsorganisation. Dabei endet die Infektion bei 2,7 Millionen Betroffenen tödlich. Problematisch ist, dass natürlich nicht nur Urlauber das Risiko einer Erkrankung tragen, viel höher ist die Gefahr für Menschen in entsprechenden Malariagebieten, die bei 40% der Weltbevölkerung besteht. Die Übertragung erfolgt durch den Stich einer Plasmodium- infizierten Mücke, von Mensch zu Mensch besteht keine Ansteckungsgefahr. Afrika gehört zum Risikogebiet Nummer eins, vor allem Gebiete, die südlich der Sahara gelegen sind und sich bis zum nördlichen Südafrika ziehen, seien stark Plasmodium- verseucht. Aber auch in Asien seien viele Länder betroffen. Die Anophelesmücke bevorzugt feuchte Regionen, was die erhöhte Gefahr in der Regenzeit erklärt. Die Malariaerreger vermehren sich im Körper der Infizierten durch den Befall roter Blutkörperchen, welche dadurch platzen und zerstört werden. Dies erklärt die heftig auftretenden Fieberschübe. Schon der geringste Verdacht auf Malaria sollte einen Arztbesuch nach sich ziehen, um lebensbedrohliche Zustände zu verhindern. So kann rechtzeitig eine erfolgreiche medikamentöse Behandlung erfolgen.

Webseite:

http://www.netdoktor.de/krankheiten/reisemedizin/malaria.htm

Sag' deine Meinung

Sag' uns, was du denkst...
und oh, wenn du deinem Kommentar ein Bild hinzufügen möchtest, hol dir einen gravatar!