Alzheimer – Traubenkerne sollen Fortschreiten verhindern
Forscher gehen aufgrund aktueller Studien davon aus, dass Extrakte aus Traubenkernen das Fortschreiten von Alzheimer verhindern können. Die bei der Erkrankung sich typischerweise ausbildenden Plaques, die Zeichen degenerativer Veränderungen im Gehirn sind, sollen nach Angaben der Wissenschaftler vermindert gebildet werden, wenn eine Behandlung mit Traubenkernextrakten erfolgt. Grundlage dieser Annahme sind Ergebnisse von Untersuchungen, bei denen die Wirkung eines Polyphenol- haltigen Produktes auf an genetische genetisch veränderten Mäusen getestet wurde. Die Versuchstiere zeigten nach der Behandlung eine geringere Plaqueausbildung als unter Normalzuständen angenommen und wiesen fast keine Symptome von Alzheimer auf. Polyphenole sind typischer Inhaltsubstanzen von Traubenkernen mit angeblich antioxidativer Wirkung auf den Organismus. Sie können also durch die Reduzierung potentiell gefährlicher Stoffe den Körper schützen. Moderater Rotweinkonsum soll einen vorbeugenden Effekt auf die Ausbildung von Alzheimer haben, stellten die Experten fest. Um diese bereits nachgewiesene Erkenntnis zu begründen führte man daher die genannten Untersuchungen durch, in der Annahme, dass möglicherweise die Traubenkerne einen gewissen Alzheimerschutz gewährleisten. Eine erfolgreiche Therapie mit Extrakten der Traubenkerne würde damit eine gesündere und bessere Alternative zur Behandlung mit Wein darstellen. Die Ergebnisse stellen den Beginn derartiger Analysen dar, die es in den Folgejahren gilt, weiter auszubauen, um möglicherweise neue Therapieansätze von Alzheimer zu finden.
Webseite:
http://www.gesundheitpro.de/Alzheimer-Traubenkerne-koennten-Alzheimer-A080618BAD
