Zerealien – nicht so gesund wie meist angenommen
Als morgendlicher Start in den Tag sollte man ausreichend frühstücken. Viele greifen hier gern zur Müslischüssel, denn das geht einfach und schmeckt in der Regel äußerst lecker. Und von der Tatsache, dass Müsli auch noch extrem gesund ist, geht ebenfalls ein Großteil der Bevölkerung aus. Doch dies ist nur bedingt richtig. Zum Müsli werden heute vor allem auch Zerealien, also Getreideerzeugnisse, die es in den verschiedensten Formen und Farben gibt, gezählt. Durch die vielfältigen Verarbeitungsmöglichkeiten haben derartige Lebensmittel nur noch sehr wenig mit den ursprünglichen Rohstoffen gemeinsam. Meist enthalten die von den Herstellern angepriesenen Zerealien nur noch etwa 40 bis 70 % Getreide. Obendrein kommt der weit verbreitete Einsatz von chemischen Zusatzstoffen, die den Produkten ihr Aroma und ihre Farbe verleihen. Die Vitamine sind meist ebenfalls synthetischer Herkunft. Dies mindert zwar nicht unbedingt die Qualität der Produkte, doch natürliche Vitamine sollten dennoch bevorzugt werden. Oftmals findet man sogar eine Überdosierung an zugesetzten Vitaminen, sodass ein Kind nach dem Verzehr einer Schüssel Flakes bereits drei Viertel des empfohlenen Tagesbedarfs an Vitaminen aufgenommen hat, was jedoch bei einer gesunden Ernährung keinesfalls nötig ist. Ein wesentliches Problem der Frühstückszerealien ist aber vor allem der hohe Zuckergehalt der Produkte, auf den daher besonders geachtet werden sollte.
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