Blasenentzündung – Gefahr beim Baden
Im Sommer freut sich fast jeder darauf, endlich wieder baden gehen zu können oder an heißen Tagen sich einfach durch das kühle Nass erfrischen zu lassen. Doch ungefährlich sind Badebesuche im Schwimmbad oder an Seen nicht. Öffentliche Bäder werden bezüglich der Wasserqualität in der Regel ständig kontrolliert. Die Hygienebedingungen sind daher meist in Ordnung. An Baggerseen oder Tümpeln, die keiner Kontrolle unterliegen, sieht die Situation jedoch anders aus. Nicht ausgewiesene Badestellen beinhalten oftmals viele Bakterienarten, von denen einige äußerst gefährlich für die körperliche Gesundheit sein können. Aber auch Badestellen mit sauberen Wasserbedingungen bergen Gefahren. Wer sich nicht zum Schwimmen, sondern eher zum Planschen ins kühle Nass stürzt, für den besteht ein hohes Risiko, eine Unterkühlung zu erleiden. Zudem kann eine Minderdurchblutung der Harnwege ausgelöst werden, da mit Abnahme der Körpertemperatur auch die Blutversorgung eingeschränkt wird. Hier wird Darm- Keimen ein Aufsteigen in die Harnwege erleichtert, sodass es zur Ausbildung einer Blasenentzündung kommen kann. Vor allem Frauen sind von derartigen Badefolgen betroffen. Um dem jedoch vorzubeugen, sollte man einige Maßnahmen beachten. Dazu zählt, nicht zu lange im Wasser zu bleiben und feuchte Badesachen sofort nach dem Aufenthalt im kühlen Nass zu wechseln. Damit verhindert man nämlich effektiv eine Unterkühlung des Organismus.
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http://www.gesundheitpro.de/Infektionen-Getruebte-Badefreuden-Sommer-A060720IRMA