Freitag, 10. Februar 2012

Schlafwandeln – Ursachen noch ungeklärt

Juni 29, 2008 von Kristina  
Kategorie: Sonstiges

 

Schlafwandeln bezeichnet die Aktivität des Betroffenen während der Schlafphase, wobei es zu differenzierten Verhaltensabläufen kommen kann, ohne dass dies als bewusste Handlung empfunden wird. Schlafwandler erinnern sich typischerweise absolut nicht an das, was sie während dieser Phase gemacht haben. Oftmals tritt es im ersten Nachtschlaf- Drittel auf, wobei die Dauer des Schlafwandelns enorm variieren und bis zu 30 Minuten betragen kann. Die Auslöser konnten bislang nicht eindeutig geklärt werden. Man geht unter anderem davon aus, dass eine Lichtquelle den Reiz zum Schlafwandeln gibt, der faszinierend wirkt und eine körperliche Aktivität induziert. So erklärt sich auch der schon lange Zeit bekannte Einfluss des Mondes auf Schlafwandler, in dessen Richtung sie sich nämlich meistens bewegten. In der heutigen Zeit kommt dem Mond jedoch eine deutlich geringere Rolle zu, da andere Lichtquellen die gleiche Intensität abstrahlen und näher für den Schlafwandler gelegen sind. Eine entsprechende Episode ist gekennzeichnet von kontinuierlichen motorischen Bewegungsabläufen, meist finden diese zunächst im Bett statt und werden anschließend auch im Stehen durchgeführt. Der Schlafwandler agiert mit offenen Augen, sein Gesichtsausdruck ist jedoch typischerweise starr und emotionslos. Eine geradeaus- gerichtete Bewegung ist kennzeichnend für das Schlafwandeln, diese wird auch nach dem Ende eines normalen Weges fortgesetzt, was zu schweren Unfällen führen kann.

Webseite:

http://www.medizinfo.de/kopfundseele/schlafen/schwandeln.htm

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