Donnerstag, 9. September 2010

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Artischocke – hilft bei Verdauungsstörungen

Juni 29, 2008 von Kristina  
Kategorie: Sonstiges

Die Artischocke eignet sich als Hilfsmittel in der natürlichen Heilmedizin. Die Kulturpflanze zeichnet sich nämlich durch ihren hohen Gehalt an Flavonoiden und Chinasäureabkömmlingen aus. Besonders reichhaltig an diesen Substanzen sind die Blätter der Artischocke, die typischerweise getrocknet, ganz oder geschnitten zum Einsatz kommen. Zum Teil nutzt man auch die Wurzeln oder bereitet einen Saft aus gepressten frischen Pflanzenteilen zu. In derzeitig auf dem Markt vorhandenen Arzneimitteln werden vorzüglich Artischockenblätter verwendet, bestimmte Teesorten nutzen hingegen Wurzelextrakte der Pflanze. Die Artischocke kann bei Verdauungsproblemen helfen, insbesondere wenn Beschwerden aufgrund von Funktionsstörungen der ableitenden Gallenwege vorliegen. Außerdem setzt man die Pflanze gegen Blähungen und Appetitlosigkeit ein. Die Volksmedizin bedient sich ihrer Wirkung als vorbeugendes Mittel gegen Leberschäden. Zudem eignet sich die Artischocke als unterstützende Maßnahme bei erhöhtem Blutfettspiegel. Bezüglich der Anwendung sollte jeweils vor einer entsprechenden Mahlzeit eine Tasse Tee, die Extrakte der Artischocke enthält, getrunken werden. Dreimal am Tag sollten zwischen 300 und 400 Milligramm eines Wasserauszuges, der aus frischen bzw. getrockneten Artischockenblättern oder – wurzeln hergestellt wird, zum Einsatz kommen. Frische Blätter sind dabei als höher konzentrierte Präparate anzusehen, wobei hier 30 Gramm mit 6 Gramm getrockneten Blätter vergleichbar sind. Sechs Gramm täglich sollten nicht überschritten werden, denn dies entspricht der empfohlenen Tagesdosis.

Webseite:

http://www.onmeda.de/aktuelles/tipp_des_tages/naturapotheke/naturapotheke_1.html

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