Mittwoch, 13. Dezember 2017

Orale Antidiabetika

April 26, 2009 von  
Kategorie: Blut, Hormonsystem

metforminDie Glukosekonzentration im Blut ist die Konzentration die sich bildet durch den Einstrom von Glukose in die Blutbahn und dem aus Strom durch Verbrauch von Glukose ein Erfolgsorganen.Um diese Konzentration in einem gesunden Maß zu halten werden orale Antidiabetika eingesetzt. Hierbei gibt es verschiedene Wirkstoffgruppen im einzelnen vorgestellt werden sollen.

Metformin:

Metformin ist ein orales Antidiabetikum, dessen Wirkung der Blutzuckersenkung nicht vollständig aufgeklärt ist. Allerdings scheint der Effekt darauf zu beruhen das weniger Glukose aus der Leber abgegeben wird. Hauptsächlich wird Metformin eingesetzt als Monotherapeutikum für Diabetiker, die an Diabetes Typ 2 leiden und übergewichtig sind. Kombiniert werden können sie mit anderen oralen Antidiabetika ebenso wie mit Insulin. Nebenwirkungen von Metformin, die relativ häufig auftreten sind Übelkeit, Durchfall und bei übergewichtigen Diabetikern die gar nicht mal so schlechte Wirkung Appetitlosigkeit, was zu einer Verminderung des Körpergewichts führen kann. Nicht eingesetzt werden darf Metformin bei eingeschränkter Nierenfunktion, so wie bei Herzinsuffizienz, da dieser mit einem Sauerstoffmangel einhergeht. Metformin sollte deshalb nicht bei älteren Patienten eingesetzt werden.

Sulfonylharnstoff-Grupp:

die Sulfonylharnstoff – Antidiabetika unterstützen die Insulinausschüttung der B-Zellen der Bauchspeicheldrüse. Sie erhöhen die Membrandepolarisation, indem sie ATP gesteuerte Kaliumkanäle hemmen. Dadurch kommt es zur Öffnung Calciumkanälen und zu einer gesteigerten Insulinfreisetzung. Zwei Stoffe sind hier Glibenclamid und Glimeperid. Bei diesen Arzneistoffen ist darauf zu achten, dass die Nahrungsaufnahme auf die Medikamente abgestimmt wird. Nebenwirkungen hierbei können Hypoglykämie, sowie eine Gewichtszunahme durch Verstärkung des Hungergefühls sein. Außerdem besteht die Gefahr des Ausbrennens der B-Zellen.

Glinide wie Nateglinid oder Repaglinid haben den Vorteil dass hier eine kurze Halbwertszeit haben und am Kaliumkanal binden. Die kürzere Wirkdauer hat zum Vorteil das der Arzneistoff mehr auf die Bedürfnisse des Patienten eingeht. Außerdem besteht weniger Gefahr einer Hypoglykämie. Eingenommen werden die Glinide am Anfang einer Mahlzeit.

Wechselwirkungen mit Sulfonylharnstoff- Antidiabetika beruht auf einer Verdrängung des Arzneistoffen aus der Plasmaeiweißbindung und führen somit zu einer Verstärkung der Wirkung. Deshalb ist Alkohol bei der Einnahme von Metformin kontraindiziert (verboten).

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