Diabetes mellitus – Zuckerkrankheit
Bei der Krankheit Diabetes mellitus, auch umgangssprachlich oft Zuckerkrankheit genannt, handelt es sich um eine chronische Stoffwechselerkrankung, die durch erhöhte Glukosekonzentrationen im Blut entsteht.
Bei dem Verdacht einer Erkrankung von Diabetes mellitus wird eine Blutzuckermessung durchgeführt und daran wird danach dann der Blutzuckerspiegel festgestellt, wenn dieser zu hoch oder zu niedrig ist kann eine Diabeteserkrankung bestehen.
Die meisten Diabeteserkrankungen fallen in Typ 1 oder Typ 2, bei Typ 1 sind meist Jugendliche und Kinder betroffen und an Typ 2 sind meistens ältere Menschen erkrankt.
Diabetes kann auch durch Selbstschuld wie starkes Übergewicht oder dauerhafte falsche Ernährung bei Kindern und bei Erwachsenen hervorgerufen werden.
Bei den meisten wird Diabetes durch Symptome wie starker Juckreiz, viel Durst, schnelle Müdigkeit, Abgeschlagenheit und großer Hunger nach einem Bluttest vom Arzt diagnostiziert.
Um Spätfolgen der Krankheit vorzubeugen bekommen betroffene Patienten meist spezielle Insulinmedikamente in Form von Tabletten oder Spritzen, von ihrem Arzt dauerhaft verschrieben.
Aber nur die Medikamente alleine reichen bei Diabeteserkrankten nicht aus, auch eine Umstellung der Ernährung auf Zuckerreduzierte Nahrung ist zwingend erforderlich.
Berechnet wird die Ernährung dann meist in Broteinheiten, abgekürzt BE, die Menge der BE hängt von der schwere der Erkrankung ab und wird vom behandelnden Arzt festgelegt.
Bei Nichtbeachtung der Vorgaben des behandelnden Arztes können unter anderen Spätfolgen wie Herzinfarkt, Erblindung, Schlaganfall, Nierenversagen eintreten.
Leider sind alle Diabeteserkrankungen, darunter auch Diabetes mellitus, nicht heilbar und daher ein Lebenslang vorhanden, aber bei einer genauen Einhaltung der Vorgaben und regelmäßigen Blutzuckerkontrollen Zuhause und beim Arzt ist ein ganz normales Leben trotz der Krankheit durchaus möglich.
