Wirkmechanismus Tetracycline
März 3, 2009 von flo
Kategorie: Infektionen
Die Tetracycline binden an die 30 S Untereinheit der Ribosomen von Bakterien und hemmen somit die Translokation der Peptidyl-t-RNAvon der Akzeptor zur Donatorstelle und hemmte somit die Proteinbiosynthese.
Tetracycline wirken bakteriostatisch, haben ein breites Spektrum (grampositive und gramnegative Bakterien) sind günstig, und bekämpfen auch Problemkeime wie Chlamydien und Mycoplasmen.
Inzwischen existieren allerdings hohe Resistenzraten bei bestimmten Erregern (vor allem bei Pneumokokken, E.coli, Haemophilus) und ist deshalb heute nicht mehr Standard für eine ungezielte Behandlung infektiöser bronchialer Erkrankungen. Ausnahmen sind atypische Pneumonien.

