Montag, 6. Februar 2012

Dünnschichtchromatographie – Anleitung

Oktober 5, 2008 von flo  
Kategorie: Sonstiges

Eine Analysensubstanz muss zuvor in einem geeigneten Lösungsmittel gelöst werden. Hierzu eignen sich z.B. Ethanol, Aceton, Dichlormethan, oder aber auch Ether oder Wasser. Es soll zwischen 10 und 50 µg aufgetragen werden was 1-5 µl einer einprozentigen Lösung (10 mg/ml) entspricht. Die Startpunkte werden an der Unterkante der DC-Platte mit einer Kapillare oder einer Mikropipette aufgetragen und sollten höchstens einen Durchmesser von 5 mm haben. Im allgemeinen werden Kieselgel-Platten mit Fluoreszenzindikator-Zusatz (254nm) verwendet. Die DC-Platten müssen vor Laborluft geschützt werden und müssen daher nicht durch hohe Temperaturen aktiviert werden.
Entwickelt werden die DC-Platten in Normalkammern, wobei Kammersättigung vorherrschen muss. Die Kammer wird mit Filterpapier ausgekleidet, und das Fließmittel eingebracht. Das Papier muss mit Flüssigkeit getränkt sein, und das Fließmittel muss den Kammerboden circa 1 cm bedecken. Kombinationen von Fließmitteln dürfen nur einmal verwendet werden, da sie sich während der Chromatographie verändern. 30 min lang sollte die Kammer verschlossen stehen bleiben (Raumtemperatur). Anschließend wird die DC-Platte in die Kammer eingestellt, wenn der Deckel möglichst schnell wieder geschlossen. Während der Entwicklung darf die Kammer nicht geöffnet werden. Wenn die mobile Phase 15 cm gewandert ist (vom Startpunkt der Substanzen) wird die Platte aus der Kammer genommen, und unterm Abzug getrocknet. Farblose Substanzen können unter der UV Lampe Fluoreszenzlöschung oder -anregung erkannt werden. Sollte der Punkt zu schwach zu erkennen sein, kann man Sprühreagenzien

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