Diabetes Typ 2 – neuer Risikomarker gefunden
Ob ein entsprechendes Risiko für die Ausbildung einer Diabetes- mellitus- Typ- 2- Erkrankung besteht, könnte bald durch einen neuen Test ermittelt werden. Im Rahmen von Forschungsarbeiten am Universitätsklinikum in Tübingen sowie am Deutschen Institut für Ernährungsforschung in Potsdam- Rehbrücke fanden Wissenschaftler nämlich einen Risikomarker, der Aufschluss über die Wahrscheinlichkeit einer Diabetes- Erkrankung geben könnte. Dazu soll zukünftig das charakteristischerweise in der Leber gebildete Eiweiß Fetuin- A dienen. Bei entsprechend hoher Konzentration dieses Proteins besteht ein verstärktes Risiko einer Diabetes- Ausbildung, so die Angaben der Wissenschaftler. Das identifizierte Eiweiß weist eine Aussagekraft unabhängig von individuellen Faktoren wie Geschlecht, Alter oder BMI auf, wodurch es sich von bislang üblichen Risikomarkern abhebt. Demnach könnte Fetuin- A schon bald eine wesentliche Rolle in der Prävention von Diabetes- Typ- 2 zukommen. Bereits frühere Studien fanden heraus, dass das spezifische Eiweiß an der Entwicklung der relativen Insulinunempfindlichkeit des Körpergewebes beteiligt ist. Somit scheint Fetuin- A auch eine Rolle bei der Ausbildung der charakteristischen Diabeteserkrankung zu spielen. Die Tübinger Wissenschaftler zeigten nun, dass die Körperzellen bei hoher Eiweiß- Konzentration im Blut eine stark verminderte Empfindlichkeit gegenüber dem Hormon Insulin aufweisen und bei derartig hohen Fetuin- A- Werten eine vermehrte Einlagerung von Fett in das Gewebe der Leber vorzufinden ist.
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http://www.gesundheitpro.de/Zuckerkrankheit-Warnsignal-im-Blut-Diabetes-A080721M
