Samstag, 11. Februar 2012

Darmpolypen – Risiko für Darmkrebs

Juli 22, 2008 von Kristina  
Kategorie: Sonstiges

Darmkrebs wird in über 90 Prozent der Fälle durch Wucherungen von Darmdrüsen ausgelöst. Derartige Vorwölbungen in der Schleimhaut des Darmgewebes bezeichnet man auch als Darmpolypen. Sie können sich in ganz unterschiedlicher Größe ausbilden. Wenige Millimeter, aber auch mehrere Zentimeter groß können die Wucherungen sein. In der Regel zeigen äußerst kleine Darmschleimhaut- Vorwölbungen eine nur sehr geringe Wachstumsgeschwindigkeit. Die anfänglich gutartigen Wucherungen entarten daher meist erst nach vielen Jahren. Ab einer bestimmten Größe ist hingegen das Risiko der Entartung besondern hoch. Aus derartigen Gebilden entwickelt sich in den meisten Fällen Darmkrebs. Da diese Erkrankung stark von der Größe bestehender Polypen abhängt, ist eine frühzeitige Erkennung und anschließende Behandlung von Darmpolypen eine entscheidende Maßnahme zur Vorbeugung einer Krebsausbildung. Darmpolypen sind bei einem Großteil der Fälle mit keinen nennenswerten Beschwerden verbunden, sodass die Diagnose meist nur durch Zufallsbefunde im Rahmen einer Darmspiegelung gestellt wird. Darmpolypen mit entsprechender Größe können hingegen Bauchschmerzen verursachen und äußern sich in Unregelmäßigkeiten beim Stuhlgang sowie Blut- oder Schleimbeimischungen im Stuhl. Um die Sicherheit der Diagnose von Darmpolypen zu gewährleisten, führt der Arzt neben einer Austastung des Enddarmbereichs und einen Test auf Blut im Stuhl eine Darmspiegelung durch, wobei hier gleichzeitig auch deren Entfernung im Falle eines positiven Befundes möglich ist.

Webseite:

http://www.onmeda.de/krankheiten/darmpolypen.html

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