Bluthochdruck – fettarme Milch soll Risiko reduzieren
Wissenschaftler fanden in einer aktuellen Studie heraus, dass Frauen ihr Risiko, an Bluthochdruck zu erkranken, durch den regelmäßigen Konsum fettarmer Milch entscheidend reduzieren können. Mindestens zwei Gläser täglich seien dazu nötig. Forscher der Bostoner Harvard School of Public Health analysierten in einer zehnjährigen Studie die Daten von etwa 29000 Frauen in einem Alter über 45 Jahren. Frauen mit regelmäßigen Konsum fettarmer Milch oder Milchprodukte zeigten dabei einen im Durchschnitt niedrigeren Bluthochdruck als die Studienteilnehmer, die keine derartigen Ernährungsgewohnheiten aufwiesen. Tranken die Versuchspersonen mindestens zweimal täglich fettarme Milch, so gewährleistete dies eine Reduzierung des Risikos, an Bluthochdruck zu erkranken, um bis zu 15 Prozent. Bei Auswahl von Vollfett- Milchprodukten konnte hingegen kein vermindertes, aber auch kein erhöhtes Risiko für die Entstehung erhöhter Blutdruckwerte festgestellt werden. Weitere Untersuchungen sollen folgen, um die genauen Zusammenhänge zwischen dem Verzehr von Milch und Milcherzeugnissen und der geringeren Wahrscheinlichkeit einer Bluthochdruck- Ausbildung zu klären. In jedem Fall besteht Gewissheit darüber, dass es durch den regelmäßigen Konsum von Nahrungsmitteln, die reich an Kalzium und Vitamin D sind, zu einer Risikoverminderung bezüglich der Entwicklung eines Bluthochdrucks kommen kann. Die Erkrankung stellt derzeit eine der häufigsten in Deutschland dar, wobei man im Schnitt von einem Viertel Betroffener in der Bevölkerung ausgeht.
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