Rauchen- gesundheitsschädigend und dennoch beliebt
Rauchen schädigt die Gesundheit: das ist allgemein bekannt, darauf wird sogar auf den entsprechenden Zigarettenschachteln hingewiesen. Trotzdem ist die Zahl gerauchter Zigaretten enorm hoch und beträgt pro Jahr etwa 5,5 Billionen, wie die Weltgesundheitsorganisation berichtet, in Deutschland sind es jährlich über 132 Millionen. Warum rauchen trotz sinkendem Image dennoch so viele Menschen? Die meisten schätzen wohl die sozialen Kontakte, die durch Rauchen in Gemeinschaft entstehen. Gruppenzwang unter Jugendlichen und ihr Bedürfnis, dazuzugehören lassen viele zur ersten Zigarette greifen. Aber auch der älteren Generation ist die Verbindung zu anderen, die eine Zigarette schaffen kann, wichtig. Andere beschreiben das Rauchen als etwas beruhigendes, was sie nach der Arbeit entspannen lässt. Viele schätzen eine Zigarette auch nach einem leckeren Essen. Es gehört für sie dazu und sie möchten die Wirkung nicht missen, doch genau das ist das Problem. Denn Rauchen ist eine Droge und macht süchtig. Die Schäden für den Körper sind enorm. Auf das Risiko von Lungenkrebs wird immer wieder verwiesen, doch das wird mit scheinbarer Gleichgültigkeit hingenommen- eigentlich ein ganz typisches Verhalten für Süchtige. Zudem ist jedoch auch zu beachten, dass man nicht nur seinem eigenen Körper enorm schaden kann, sondern auch die Gesundheit der passiv- rauchenden Mitmenschen gefährdet.
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http://www.gesundheit.de/interaktiv/rauchen-aufhoeren/index.html