Samstag, 11. Februar 2012

Akromegalie – Störung in der Hormonproduktion

Juli 11, 2008 von Kristina  
Kategorie: Sonstiges

Von einer Akromegalie spricht man bei einer übermäßigen Produktion an Wachstumshormonen durch eine Störung der Hirnanhangsdrüse. Sind Kinder betroffen, so kommt es zum Riesenwuchs, im Erwachsenenalter ist hingegen das Längenwachstum bereits abgeschlossen, sodass andere körperliche Veränderungen im Vergleich zu betroffenen Kindern auftreten. Typisch ist hier eine abnormale Vergrößerung der Hände und Füße, die meist nur durch die Änderung von Schuh- oder Handschuhgröße auffällt. Charakteristisch sind zudem Gelenkschmerzen, eine Unverträglichkeit von hohen Temperaturen, Kopfschmerzen, ein erhöhter Blutdruck oder eine Vermännlichung der weiblichen Stimme. Dies zeigt bereits das breite Spektrum möglicher Symptome. Da die Veränderungen jedoch meist äußerst langsam auftreten, wird die Krankheit erst in einem schon weit fortgeschrittenen Stadium erkannt. Die Hypophyse, also die Hirnanhangsdrüse, spielt eine entscheidende Rolle im Hormonhaushalt und stellt das übergeordnete Zentrum in dessen Regulation dar. Auftretende Tumoren sind in der Regel Adenome. Diese sind daher meist gutartig und bilden keine Metastasen. Sie äußern sich jedoch durch Störungen der Hormonbildung, sodass es zu einem ungehemmten Wachstum kommen kann, da bestimmte Substanzen im Übermaß produziert werden. Dieses Problem liegt auch im Fall der Akromegalie vor. Obwohl hier keine Gefahr von Metastasenausbildungen besteht, muss eine Behandlung des Tumors erfolgen. Hier bedient man sich unter anderem an der Möglichkeit einer operativen Entfernung.

Webseite:

http://www.glandula-online.de/broschueren/brosch/b_akr.htm

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