Freitag, 30. Juli 2010

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Nierentransplantation – nachträglicher Glucosebelastungstest sinnvoll

Juli 10, 2008 von Kristina  
Kategorie: Sonstiges

Neue Erkenntnisse weisen darauf hin, dass im Anschluss an eine Nierentransplantation ein oraler Glucosetoleranztest sinnvollerweise durchgeführt werden sollte, um das bestehende Risiko einer Diabeteserkrankung einschätzen zu können. Belgische Forscher fanden nämlich in verschiedenen Untersuchungen heraus, dass ein gewisses Risiko für Diabetes mellitus nach der Transplantation einer Spenderniere bestehe, wobei ein postoperativ durchgeführter Glucosetoleranztest eine klare Prognose liefern kann. Bei der Untersuchung von etwa 360 Probanden, die erstmals ein Nierentransplantat erhielten, wurde in 20 Prozent der Fälle ein anschließendes Auftreten der Zuckerkrankheit beobachtet. Fünf Tage nach dem operativen Eingriff führte man jeweils einen oralen Glucosetoleranztest durch, der, wie sich zeigte, zuverlässig Aufschluss über das bestehende Risiko einer Diabetes- Ausbildung gab. Durch die frühzeitige Erkennung, ob ein Transplantatempfänger gefährdet ist, von der Zuckerkrankheit betroffen zu werden, könne die Behandlung im Sinne der Diabetes- Vorbeugung erheblich erleichtert werden. Dies biete also einen enormen Schutz für die Patienten, indem bei bestehendem Risiko eingegriffen wird und damit möglicherweise das Ausbilden des Diabetes verhindert werden kann. Das Diabetes Risiko stiegt laut Erkenntnissen auch in Abhängigkeit von einer Reihe weiterer Faktoren. Dazu zählen unter anderem der BMI, der Aussagen bezüglich eines möglichen Übergewichts geben kann, sowie eine akute Abstoßungsreaktion nach erfolgter Transplantation des Organs oder eine postoperativ auftretende Proteinurie.  

Webseite:

http://www.gesundheit.com/news/news_785.html

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