Samstag, 11. Februar 2012

Höhenkrankheit – schwere Folgeschäden möglich

Juli 9, 2008 von Kristina  
Kategorie: Sonstiges

Beim Bergsteigen und Wandern besteht selbst für geübte und trainierte Menschen das Risiko einer akuten Höhenkrankheit. Eine gute Fitness und Kondition sind hier also keine Faktoren, die vor einer derartigen Erkrankung schützen können. Wichtig ist nach dem Erkennen der typischen Symptome ein schnelles Handeln, um schwere Folgeschädigungen zu verhindern. Charakteristisch für eine akute Höhenkrankheit sind im Anfangsstadium Krankheitszeichen, die einer Migräne- Attacke ähneln- Kopfschmerzen, Übelkeit oder auch Schlafprobleme treten bekanntlicherweise schon ab Höhen von 2500m ü.M. auf. Im Verlauf verstärken sich die Symptome, meist innerhalb von 4-8 Stunden. Wird ein Ruhetag eingelegt, so können die Beschwerden wieder voll abklingen. Im Gegensatz dazu verschlimmert sich der gesundheitliche Zustand dramatisch, werden keine Sofortmaßnahmen durchgeführt. Hier kann es zu Erbrechen oder Atemnot kommen, auch die Gefahr von schädlichen Gehirnfunktionsausfällen besteht typischerweise. Diese äußert sich in Teilnahmslosigkeit oder vorübergehenden Bewusstseinseintrübungen, bei deren Bemerken unbedingt gehandelt werden sollte. Der Verdacht einer akuten Höhenkrankheit sollte den langsamen Abstieg nach sich ziehen. Dies stellt die einzig mögliche Sofortmaßnahme dar. Eine Linderung der Beschwerden kann durch die Gabe von Sauerstoff bewirkt wenn, wenn diese Möglichkeit vorhanden ist. Dies führt jedoch lediglich zur Schmerzreduktion, nicht zur Behebung der Probleme. Vor allem über  4000m ü.M. besteht eine erhebliche Gefahr einer akuten Höhenkrankheit.

Webseite:

http://www.sprechzimmer.ch/sprechzimmer/News/Gesundheit_allgemein/Bergwandern_La

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