Schlaf – wichtig für das Gedächtnis
Schlaf ist für den Körper essenziell. Neben dem Erholungseffekt, der die Leistungsfähigkeit des Organismus wieder steigert, kann man dem Schlaf viele weiter positive Wirkungen zuschreiben. Wichtig ist er beispielsweise auch für den Lernprozess. Damit aufgenommene Informationen auch langfristig gespeichert werden können, ist Schlaf wichtig. Er vertieft nämlich Gelerntes und steigert damit die persönlichen Gedächtnisleistungen jedes Einzelnen. Förderlich kann sich dabei nicht nur der abendliche Schlaf über mindestens 6 Stunden auswirken, bereits äußerst kurze Schlafperioden können die grauen Zellen des Gehirns anregen. Zu diesem Ergebnis kamen Forscher der Heinrich- Heine- Universität in Düsseldorf, die sich mit dem Einfluss der Schlafdauer auf die Lernfähigkeit des Körpers beschäftigten. Dabei stellten sie fest, dass selbst Schlafperioden von sechs Minuten eine deutliche Leistungssteigerung des Gedächtnisses und Denkvermögens auslösen können. Eine Erklärung dafür könnte sein, dass die Regelmäßigkeit im Schlafrhythmus, also das Schlafen an einem Stück, eigentlich nur aufgrund der gesellschaftlichen Anforderungen durchgeführt wird. Die Natur zeigt jedoch, dass dieses Verhalten der meisten Erwachsenen eine Seltenheit ist. So müssen Säuglinge hingegen deutlich öfter, aber dafür kürzer schlafen. In der Entwicklung werden sie ständig neuem Wissen ausgeliefert. Die Fülle von Informationen bedingt, durch die Notwendigkeit, diese auch zu speichern, die häufigen Schlafperioden, hier nimmt die Natur also ihren Lauf.
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