Gelenkerkrankungen – welche Rolle spielt das Wetter?
Wetterfühlig sind vor allem Menschen mit starken Gelenkschmerzen- so lautete die bisherige Annahme. Wissenschaftler fanden nun jedoch heraus, dass dies nur bedingt richtig ist. In einer argentinischen Studie an 151 Probanden, die unter entzündlichem Rheuma, rheumatischen Schmerzen, Fibromyalgie oder Arthrose litten, stellten die Forscher fest, dass nur ein geringer Zusammenhang zwischen dem Wetterumschwung und bestehenden Beschwerden besteht. Es zeigte sich eine relativ geringhaltige Beeinflussung des Schmerzzustandes durch die Wetterverhältnisse. Zwar waren die untersuchten Personen, die an dem so genannten Weichteilrheuma, Fibromyalgie, erkrankt waren, anfälliger bei Luftdruckveränderungen und andere bei relativ feuchtem Klima, der bisher angenommene starke Einfluss des Wetters konnte hingegen nicht bestätigt werden. Wissenschaftler, die an Arthrose- erkrankte Bundesbürger des US- Staates Floridas untersuchten, konnten gänzlich keinen Zusammenhang zwischen Beschwerden und Witterungsbedingungen feststellen. Andere Forscher gehen jedoch anhand früherer Erkenntnisse davon aus, dass sich ein warmes Klima förderlich auf den Zustand von Patienten mit Gelenkproblemen auswirkt, da hier weniger Schmerzen auftreten. Bezüglich des Risikos, an Arthrose zu erkranken, spielt das Wetter jedoch keinerlei Rolle. Die Witterungsbedingungen nehmen also scheinbar nicht den Einfluss auf Gelenkkranke, den man bisher vermutet hatte. Unumstritten ist hingegen, dass ein gewisser Zusammenhang besteht. Doch etwas gegen die Gelenkprobleme tun kann man jederzeit- sich regelmäßig bewegen beispielsweise.
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http://www.seniorenpro.de/Klima-Gelenkkranke-sind-wetterfest-Gelenke-A080619FLG0