Arthrose-Risiko – gibt einfacher Test Aufschluss?
Aktuellen Studien zufolge soll eine Voraussage bezüglich des Risikos für Arthrose durch eine einfache Überprüfung möglich sein. Britische Forscher gehen nämlich davon aus, dass der Vergleich zwischen der Länge von Ring- und Zeigefinger eine derartige Aussage möglich macht. Dazu wurde eine Studie an der Universität in Nottingham an 2049Arthtrose- Erkrankten und 1123 gesunden Probanden, die allesamt im Alter von 67 Jahren waren, durchgeführt. Die Wissenschaftler röntgten dabei sowohl die Hände, als auch Knie- und Hüftgelenke. Anschließend analysierten sie das jeweilige Längenverhältnis von Ring- und Zeigefinger auf drei unterschiedliche Art und Weisen, unter anderem dienten ein rein visueller Vergleich sowie die Relation der Mittelhandknochen der Testpersonen als Untersuchungsgrundlage. Die Forscher teilten die Teilnehmer in drei Typen ein, je nach vorliegender Längenbeziehung der Finger. Ein kürzerer Zeigefinger im Vergleich zum Ringfinger konnte bei den männlichen Versuchspersonen 2, 5mal öfter ermittelt werden als bei den weiblichen Probanden. Dieser Typzuordnung folgte dann die Herstellung eines Zusammenhangs zu dem Risiko einer Arthroseerkrankung anhand der Röntgenaufnahmen von Knie- und Hüftgelenken. Ein kürzerer Zeigefinger schien dabei ein deutlicher Hinweis auf eine erhöhte Wahrscheinlichkeit einer Gelenkschädigung zu sein. Die Forscher gehen hier von einem fast doppelt so hohen Risiko aus, betonen jedoch, dass auch andere Faktoren entscheidend seien.
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