Montag, 6. Februar 2012

Abwehrsystem – Störung bei Autoimmunerkrankungen

Juni 27, 2008 von Kristina  
Kategorie: Sonstiges

 

Normalerweise ist der Körper in der Lage, eine klare Unterscheidung zwischen körpereigenen und körperfremden Zellen vorzunehmen. Dies ist die Grundlage des Abwehrsystems des Organismus. Hier werden nämlich Fremdstoffe oder – körper effektiv erkannt und beseitigt, während kein Angriff eigener Strukturen erfolgt. Autoimmunerkrankungen zeigen jedoch Störungen in diesem Schutzsystem. Dabei ist die Aktivität des Immunsystems enorm gesteigert und führt schließlich zur Zerstörung von körpereigenen Zellen und Geweben- der Organismus vernichtet sich also selbst. Der gesunde Körper bedient sich spezieller Schutzmechanismen, um den Angriff eigener Substanzen zu verhindern. Generell unterscheidet man die spezifische von der unspezifischen Abwehr. Letztere nutzt die Aktivität von Killer- oder Fresszellen, die unspezifisch gegen alles Fremde vorgehen und dieses effektiv beseitigen. Dabei sind körpereigene, gesunde Strukturen entsprechend markiert und somit vor dem Angriff des Abwehrsystems geschützt. Sie weisen Erkennungszeichen auf der Oberfläche auf, die man als Haupthistokompatibiltätskomplexe (MHC) bezeichnet. Das spezifische Immunsystem übernimmt den kleineren Teil in der körperlichen Abwehr, es arbeitet jedoch wesentlich spezieller und gezielter. Beim ersten Kontakt mit bestimmten Erregern wird die Bildung so genannter Antikörper ausgelöst, die spezifisch mit der Oberfläche der Eindringlinge reagieren. Zusätzlich erfolgt eine Bildung von Gedächtniszellen, die bei erneutem Eindringen der Zellen eine schnellstmögliche Beseitigung ermöglichen, bevor überhaupt eine Organismusschädigung erfolgen kann.

Webseite:

http://www.gesundheit.de/medizin/behandeln/autoimmunkrankheiten/index.html

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