Freitag, 10. Februar 2012

Schwindsucht – Definition und Symptome

Juni 25, 2008 von Kristina  
Kategorie: Sonstiges

Die so genannte Schwindsucht bezeichnet eine Infektionskrankheit, die heute besser unter dem Namen Tuberkulose bekannt ist. Die im Volksmund gebräuchliche Bezeichnung geht auf die Zuordnung eines der gravierendesten Symptome zurück: typisch ist nämlich ein extremer Gewichtsverlust, der zur der Namensgebung Schwindsucht führte. Im Jahre 1882 entdeckte Robert Koch den Erreger der Erkrankung: mit dem so genannten Mycobacterium tuberculosis fand man den endlich den Auslöser der Infektion. Die Bakterien, die typischerweise eine stäbchenartige Form aufweisen, gelangen über die Luftwege in die Lunge, wo sie sich schließlich festsetzen und von wo aus sie sich unter Umständen auf den gesamten Körper ausbreiten können. Im Rahmen der Infektion mit Tuberkulose sind Müdigkeit, starke nächtliche Schweißabgabe oder Appetitlosigkeit typische Symptome. Zudem kann extremer Husten auftreten, der teilweise Blutspuren enthält. In diesem Fall gilt die auch als offene Lungentuberkulose bezeichnete Erkrankungsform als hochansteckend und bedarf einer umgehenden Behandlung durch den Arzt. Ohne das Symptom Husten spricht man von einer geschlossenen Tuberkulose, die jedoch ebenfalls eine schnellstmögliche Therapie erfordert. Früher bezeichnete man die Schwindsucht auch als weiße Pest, denn die Zahl der Betroffenen stieg teilweise so stark an, dass die Ausbreitung mit dem Verlauf einer Seuche verglichen wurde. Derzeit schätzen Experten eine Zahl der Betroffenen von etwa 2 Milliarden.

Webseite:

http://www.gesundheit.de/wissen/krankheiten/schwindsucht/index.html

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