Diäten – Osteoporose-Risiko bei einigen Abnehmprogrammen
Verschiedene Abnehmformen führen zwar zum effektiven Gewichtsverlust, nicht selten ist dieser jedoch mit einem Knochenschwund verbunden. Kritiker gehen nämlich davon aus, dass bei einer Reihe von Diäten die Verminderung des Körpergewichts mit einem Abbau der Knochenmasse verbunden ist. Um jedoch einer Osteoporose, wie Knochenschwund auch in der medizinischen Fachsprache bezeichnet wird, vorzubeugen, sollte auf die Auswahl der Diätform geachtet werden. Ein Vergleich verschiedener Abnehmprogramme an der Universität Illinois zeigte, dass sich dazu Ernährungsformen eignen, die Wert auf die ausreichende Aufnahme von Eiweiß und Kalzium legen. Ein derartiges Essverhalten bewahrt die Knochendichte vor einem Abbau an Gewebssubstanz. Stehen Nahrungsmittel wie fettarmes Fleisch, Milch und Milchprodukte auf dem Speiseplan und werden während der Diät in ausreichender Form aufgenommen, so könne ein Schutz gegen Osteoporose gewährleistet werden. Diese Hinweise sollten vor allem von Frauen in den Wechseljahren beachtet werden. Hier besteht nämlich aufgrund von Hormonschwankungen ein erhöhtes Risiko, von Knochenschwund betroffen zu sein. Um vorhandene Gefahren nicht durch eine eiweißarme Diät zu verstärken, sollten diese Frauen auf andere Abnehmmöglichkeiten zurückgreifen. Zu beachten ist, dass sich eine stark eiweißhaltige Ernährung negativ auf den Organismus auswirken kann, wenn bestimmte Vorerkrankungen bestehen. Im Falle einer Diabetes oder Nierenerkrankung sollte deshalb vor der Diätumsetzung ein Gespräch mit dem Arzt erfolgen.
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