Pfeifferscher Drüsenfieber – Was ist das?
Das so genannte Pfeiffersche Drüsenfieber bezeichnet eine durch Viren hervorgerufene Infektionskrankheit, die meist im Kindes- oder Jugendalter auftritt. Der Epstein- Barr- Virus stellt den Auslöser der Erkrankung dar, typisch ist eine Ansteckung durch Speichel- oder Tröpfchenübertragung. Innerhalb von 5 bis 7 Tagen nach Virusaufnahme sind die typischen Symptome der Erkrankung zu beobachten. Dazu zählen vor allem Fieber und eine starke Schwellung der Lymphknoten, die der Infektion auch ihren Namen verliehen und erstmals durch den Arzt Emil Pfeiffer in Verbindung mit dem Epstein- Barr- Virus gebracht wurden. Zusätzlich sind Vergrößerungen der Leber und Milz typisch, auch eine Mandelentzündung ist als Symptom bekannt. Die Krankheit zeichnet sich durch den individuell sehr unterschiedlichen Verlauf aus. In der Regel treten keine Komplikationen auf, auch bleibende Schädigungen des Organismus als Folge der Infektion sind äußerst selten. Normalerweise besteht nach der Erkrankung eine lebenslange Immunität gegen die Erreger. Bezüglich der Behandlung empfehlen die Experten strikte Bettruhe. Körperliche Aktivität kann nämlich bleibende Folgeschäden auslösen, beispielsweise besteht bei einer Milzvergrößerung, die ja als Symptom bekannt ist, die Gefahr der Ruptur des Organs. Maßnahmen zur Senkung der typischen Fieberreaktionen sind ratsam. Antibiotika können nicht zur Behandlung eingesetzt werden, da sich derartige Medikamente nur gegen Bakterien, nicht jedoch gegen Viren richten.
Webseite:
http://www.gesundheit.de/wissen/krankheiten/pfeiffersches-druesenfieber/index.ht