Atmemwegs- Erkrankungen – welche Mittel eignen sich zur Behandlung
Zwischen chronischer Bronchitis und Asthma besteht ein Zusammenhang bezüglich der auslösenden Faktoren. Hier liegen nämlich Entzündungen der Bronchialschleimhaut vor, wodurch sich die Atemwege zunehmend verengen. Bronchien- erweiternde und entzündungshemmende Wirkstoffe werden daher als effektive Therapiemaßnahmen eingesetzt, um die Beschwerden der genannten Erkrankungen zu lindern. In dieser Weise wirken auch atropinähnliche Arzneimittel, sie haben einen erweiternden Effekt auf die verengten Bronchien. Hier ist es jedoch wichtig, auf die Dosierung zu achten, denn der Wirkstoff hat ähnliche Eigenschaften wie das Gift der Tollkirsche, der so genannten Belladonna. Diese wurde bereits im Altertum zur Behandlung von Asthmabeschwerden eingesetzt, doch durch die Giftigkeit bestand stets eine gewisse Gefahr in der Therapie. Breite Anwendung erfährt auch Kortison, das es in inhalierbarer Form gibt. Diese Substanz wirkt sich förderlich auf den Rückgang der Schleimhautentzündung aus, wodurch im Fall von Asthma Anfälle in Zahl und Intensität vermindert werden können. Zudem eignet sich Kortison, um das Auftreten von Folgeschädigungen der Luftwege zu verhindern. Bei der Behandlung von akuten Asthma- Attacken gilt es jedoch als ein zu langsam wirkendes Mittel. Hier sind schnelle Bronchien- weitende Medikamente besser geeignet. Im Falle von chronisch obstruktiven Lungenerkrankungen ist der Einsatz von Kortison weniger verbreitet. Hier finden Beta- Mimetika sowie Anticholinergika vermehrte Anwendung.
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