Hautblasen – wie entstehen sie?
Unsere Haut gilt als größtes Organ des Körpers und dient als Sinnesorgan zur Aufnahme von Berührungs-, Druck- oder Temperaturreizen. Im Wesentlichen ist sie aus drei großen Schichten aufgebaut: Ober-, Leder- und Unterhaut. Diese sind untereinander verbunden. Die jeweiligen Schichten zeigen einen zusätzlichen charakteristischen Aufbau aus mehreren Untereinheiten. Unser größtes Organ übernimmt eine Vielzahl von Schutzfunktionen, wobei diese ganz unterschiedlicher Art sein können. Nicht nur Krankheitserreger werden gehindert, in den Organismus einzutreten, die Haut gewährleistet auch einen Schutz vor extremen Temperaturen sowie einem Wasser- oder Wärmeverlust. Auch gegen Druckeinwirkungen schirmt sie den Körper ab. Besonders schmerzhaft können Hautblasen sein. Deren Auslöser sind mechanische Reize, durch einen zu engen Schuh etwa oder reibende Kleidung. Blasen entstehen meist am Fuß, wobei hier die ständige Druckeinwirkung zur Ablösung der Oberhaut führt. Dadurch bildet sich ein mit Lymphflüssigkeit gefüllter Hohlraum. Dieser fungiert als schützendes Polster der anderen Hautschichten, sodass in diesen keine Schädigung erfolgen kann und die Druckeinwirkung lediglich die Oberhaut reizt. Eine schnelle und effektive Hilfe bei Hautblasen bieten spezielle Blasenpflaster. Eine Gelfüllung führt zur Verminderung des auf der Blase liegenden Drucks, sodass sich die Haut regenerieren kann. Beim Aufstechen der Blase sollte in jedem Fall eine desinfizierte Nadel verwendet werden, die Haut sollte danach keinesfalls entfernt werden.
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http://www.gesundheit.de/wissen/allgemeinwissen/hautblasen/index.html