Übergewicht – Operation kann Lebenserwartung steigern
Operationen zur effektiven Behandlung von Übergewicht scheinen eine gute Prognose aufzuweisen. Aktuellen Studien an den Universitäten in Mainz und Witten zufolge sollen diese nämlich die Lebenserwartung steigern können. Eine Verkleinerung des Magenvolumens stellt eine der möglichen operativen Therapieformen von Adipositas dar. Diese bewirke nach Angaben der die Untersuchungen durchführenden Wissenschaftler nicht nur eine Verbesserung des Übergewichtsproblems, sondern auch eine Erhöhung der Lebenserwartung. Als Ursache für die beobachteten Erfolge wird nicht nur die durch eine Magenverkleinerung induzierte Einschränkung der täglichen Kalorienzufuhr gesehen, Forscher gehen auch von hormonellen Veränderungen nach einem derartigen operativen Eingriff aus. Vermutet wird eine Freisetzung verschiedener Substanzen, die sich förderlich auf den Magen- Darm- Stoffwechsel auswirken und hier dauerhafte Umstellungen vornehmen. Die Indikation eines operativen Eingriffs sei jedoch nur in besonders extremen Fällen von Übergewicht gegeben, sodass dies nicht zu den normalen Therapiemöglichkeiten gezählt werden sollte. In verschiedenen Studien werden derzeit Untersuchungen bezüglich der Erfolge auf die Lebensqualität nach einer Magenverkleinerung durchgeführt. Problematisch ist nämlich außerdem die durch die Erkrankung an Adipositas bedingte Qualitätseinschränkung im individuellen Lebensstil. Auch das Allgemeinbefinden kann sich durch starkes Übergewicht stark verschlechtern. Hinzu kommt eine Reihe gesundheitlicher Belastungen, denn Folgeerkrankungen wie Diabetes mellitus oder Herz- Kreislauf- Beschwerden können durch ein zu hohes Körpergewicht auftreten.
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