Freitag, 30. Juli 2010

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Alzheimer – Grüner Tee soll helfen

Juni 17, 2008 von Medizin  
Kategorie: Aktuelles

Aktuellen Studien zufolge kann das Risiko von Alzheimer und Parkinson durch die regelmäßige Aufnahme von grünem Tee vermindert werden. Wissenschaftler des Max- Delbrück- Centrums für Molekulare Medizin, das seinen Sitz in Berlin hat, beschäftigten sich mit den in der Teesorte enthaltenen Inhaltssubstanzen und deren Wirkungen auf den Organismus. Bei verschiedenen Untersuchungen an Nervenzellmodellen stellten die Forscher fest, dass der Stoff EGCG, der im grünen Tee typischerweise vorkommt, die Bildung der für die genannten Krankheiten charakteristischen schädlichen Plaques verhindert. Zwar komme es ebenfalls zu Ablagerungen von Eiweißen, doch diese hätten keinen Krankheitswert. Neurodegenerative Veränderungen wie Parkinson, Alzheimer oder Chorea Huntington sind gekennzeichnet durch die Ausbildung von Plaques. Bedingt sind diese durch eine fehlerhafte Faltung von Proteinen im Gehirn, die letztendlich eine Schädigung wichtiger Nervenzellen hervorruft. EGCG könne die Funktionseinschränkung der Gehirnareale verhindern, da es die Eiweiße vor dem Faltungsprozess bindet. So wird bereits vor einer möglichen fehlerhaften Faltung der Proteine eingegriffen und das Entstehen von Ablagerungen unterbunden. Die Ergebnisse der Untersuchungen lassen die Wissenschaftler Großes hoffen. Schon bald sollen auf deren Grundlage Arzneimittel entwickelt werden, die derartige Erkrankungen effektiv behandeln können. Derzeit sind Medikamente auf dem Markt, die eine verzögernde Krankheitsentwicklung ermöglichen. In diesem Sinne erhofft man sich weitere Erfolge.

Webseite:

http://www.onmeda.de/aktuelles/news/index.html?id=2834

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