Freitag, 30. Juli 2010

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Augenlaser – Behandlung – Risiken noch weitgehend unbekannt

Juni 13, 2008 von Medizin  
Kategorie: Aktuelles

Ist man von einem Sehfehler betroffen, so können Brille oder Kontaktlinsen helfen, um eine Sinneseinschränkung zu verhindern. Doch vielen sind derartige Sehhilfen äußerst lästig. Eine neue Behandlungsmethode, die einen lebenslangen Verzicht auf Brille& Co ermöglichen könnte, stellt die Laser- Therapie dar. Die Erfolge derartiger Eingriffe sind jedoch noch unzureichend untersucht, ebenso verhält es sich mit den möglichen Nebenwirkungen. Die Laser- Therapie beginnt mit dem Lösen eines dünnen Hornhautbereichs des Auges, das anschließend vorsichtig weggeklappt wird. Die darunter liegende Oberfläche wird dann mit dem Laser bearbeitet und eine Abtragung definierter Dicke der Hornhautschicht je nach Indikation vorgenommen. Dies bewirkt den Ausgleich des Sehfehlers. Die abgeklappte Kappe wird zuletzt wieder zurückgelegt. In den Vereinigten Staaten beträgt die Zahl jährlich durchgeführter Laser- Operationen über 700000. Eine durchgeführte Studie von Dr. Kerry Soloman, die sich der Sicherheitsüberprüfung derartiger Eingriffe widmete, ergab einen Prozentsatz von 5%, bei dem schlechte Ergebnisse nach Laser- Behandlung erzielt wurden. Hier traten also Verschlechterungen der Sehfähigkeit auf, auch Überempfindlichkeiten, Doppelsehen oder sogar Erblindungen wurden bei 35000 Fällen diagnostiziert. Seltsamerweise zählen Operationen, die chronische Augenschmerzen nach dem Eingriff auslösen, nicht zu den als schlechte Ergebnisse bezeichenbare Behandlungen. Fast die Hälfte der Patienten klagt nach einem Laser- Eingriff über Trockenheit in den Augen.

Webseite:

http://www.zentrum-der-gesundheit.de/augenlaser-ia.html

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