Körperpflege – wie wirken Deodorants?
Der Körper produziert Schweiß, um seine Temperatur konstant zu halten und eine Überhitzung des Organismus zu verhindern. Zwei unterschiedliche Arten von Drüsen sind an der Bildung des Schweißes beteiligt. Zum einen spielen hierbei die ekkrinen Drüsen eine Rolle, deren Sekret aufgrund des hohen Wassergehalts überwiegend geruchsneutral ist. Andererseits bilden auch apokrine Drüsen Schweiß. Durch die prozentual hohe Ausscheidung von Stoffwechselendprodukten ist dessen Geruch sehr unangenehm, denn die abgesonderten Substanzen werden von Bakterien der Hautoberfläche abgebaut. Der unter den Achseln produzierte Schweiß macht lediglich ein Prozent des Gesamtanteils aus. Durch die schlechtere Verdunstung in diesem Bereich kommt es hier jedoch zu einem stärkeren Nässegefühl. Ein Deo wird von den meisten Menschen verwendet, um die unangenehmen Gerüche zu mildern. Man unterscheidet hier das Deodorant, dass durch den Parfumanteil den Geruch zu übertönen versucht und gleichzeitig die Haut durch enthaltenen Alkohol auffrischt, vom dem so genannten Antitranspirant. Letzteres wirkt sich entscheidend auf die Schweißproduktion aus. Durch die Verengung der Drüsengänge, zu der es aufgrund der enthaltenen Wirksubstanzen kommt, wird die Absonderung des Schweißes eingeschränkt. Als Hauptregulierer dient bei den meisten Antitranspiranten Aluminiumchlorid. Besonders für empfindliche Haut eignen sich solche Kosmetikprodukte gut, denn hier werden keine reizauslösenden Stoffe wie Alkohol oder Emulgatoren verwendet.
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