Blasenschwäche – welche Möglichkeiten der Behandlung gibt es?
Blasenschwäche gilt als äußerst belastende Erkrankung, sowohl körperlicher, als auch seelischer Art. Bei einer derartigen Diagnose kann eine erfolgreiche Therapie nicht immer garantiert werden. Es existieren jedoch verschiedene Möglichkeiten, die sich je nach Schweregrad der Harninkontinenz gut bewährt haben. Als konservative Behandlungsmethode gilt eine spezielle Gymnastik der Beckenbodenmuskulatur. Nicht immer bewirkt die Therapieform jedoch eine Verbesserung der Blasenschwäche. In schweren Fällen besteht daher die Möglichkeit eines operativen Eingriffs. Dieser beinhaltet unter örtlicher Betäubung den Einsatz eines so genannten TVT- Bandes, welches als Stabilisator der Harnröhre fungiert. Es bewirkt nämlich, dass Bindegewebszellen des Körpers in das eingesetzte Band aus Kunststoff einwandern, wodurch dieses verfestigt wird und seine Funktion der Harnröhren- Fixation übernehmen kann. Vor einigen Jahren kam zudem ein Medikament auf den Markt, das sich zur Behandlung von mittelschweren bis schweren Fällen einer Blasenschwäche eignet. Der im Arzneimittel enthaltene Stoff Duloxetin wirkt sich förderlich auf die Schließfähigkeit der Blase und Harnröhre aus, sodass ein unkontrollierter Urinverlust in seiner Intensität vermindert werden kann. Auch pflanzliche Wirkstoffe können in einigen Fällen Abhilfe verschaffen. Hier haben in Präparaten enthaltene Substanzen wie Goldrute oder Ackerquecke einen lindernden Effekt auf die Harninkontinenz. Bei Männern mit Prostatavergrößerungen, die zur Blasenschwäche führen können, helfen Arzneimittel mit Brennnesselwurzeln oder Kürbissamen.
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