Hirnhautentzündung unbedingt sofort behandeln
Die Hirnhäute umgeben das Gehirn und schützen es vor äußeren Einwirkungen. Bei einer Entzündung spricht man von einer Meningitis, einer Hirnhautentzündung. Ausgelöst wird sie am häufigsten durch Bakterien oder Viren, auch die Infektion durch Pilze oder Parasiten ist möglich. Die Verursacher der Entzündung gelangen ins Blut und erreichen darüber das Gehirn. Ein Übergreifen einer Entzündung des Mittelohrs oder der Nasennebenhöhlen auf die Hirnhäute ist ebenso eine bekannte Ursache und kann also eine Meningitis hervorrufen. Symptomatisch beginnt die Entzündung mit Fieber, extremen Kopfschmerzen und einer Versteifung des Nackens, dem typischsten Anzeichen einer Meningitis. Schnelles Handeln ist bei Verdacht unbedingt nötig, denn ohne medizinische Versorgung kann eine Hirnhautentzündung tödlich verlaufen. Auch bläuliche Fleckenbildungen auf der Haut können Hinweise auf eine sich abspielende Entzündung geben. Eine Blutkontrolle durch den Arzt und die Untersuchung der Nackensteifheit gibt Aufschluss und weist die Erkrankung nach. Eine Krankenhauseinweisung sollte dann, sofern noch nicht geschehen, so schnell wie möglich erfolgen.
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