Diabetes – Risiko durch Kaffee?
Diabetes zählt zu den Erkrankungen, die an Häufigkeit immer mehr in der Bevölkerung zunehmen. Um der Zuckerkrankheit vorzubeugen, raten die Experten eine ausgewogenem gesunde Ernährung sowie ausreichend Bewegung, die den Körper fit und aktiv hält. Die Empfehlungen bezüglich der Ernährungsweise, die das Risiko von Diabetes verringern soll, sind dabei von Zeit zu Zeit different. Auch der Einfluss von Kaffee wird immer wieder kontrovers beurteilt. Während frühere wissenschaftliche Untersuchungen zu der Erkenntnis führten, dass das Diabetesrisiko durch regelmäßigen Kaffeeverzehr verringert wird, sprechen sich aktuelle Studien entscheidend gegen diese Annahme aus. Kanadische Forscher der Queens- Universität in Kingston erkannten nämlich, dass Koffein den Effekt des Blutzuckerspiegel- senkenden Hormons Insulin verringern kann, wird es dem Organismus in reiner Form mit einer Menge von 5mg pro Körpergewicht zugeführt. Ein chronisch hoher Blutzucker führt jedoch zwangsläufig zur Entstehung von Diabetes mellitus Typ 2. Wissenschaftler raten jedoch davon ab, auf diese Schlussfolgerung hin die tägliche Kaffeegewohnheit abzulegen. Zu bedenken seien nämlich auch die möglichen positiven Wirkungen auf den Blutzuckerspiegel durch die im Kaffee enthaltenen Antioxidantien. Ebenso sei der Effekt von Kalium und Magnesium nicht zu verachten. Diese differenten Ansichten zeigen, dass auf dem Gebiet der Diabetes- Vorsorge noch große Unklarheit besteht und weitere Untersuchungen durchgeführt werden müssen.
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