Freitag, 10. Februar 2012

Gicht – Behandlung auch mittels Ernährungsumstellung

Juni 1, 2008 von Medizin  
Kategorie: Aktuelles

Gicht bedarf einer ausreichenden Behandlung, denn die Folgeschäden können immens sein. Bekannt sind Bluthochdruck und Beeinträchtigungen der Nierenfunktion, schlimmstenfalls kann Nierenversagen auftreten, dann nämlich, wenn sich die Auskristallisierung auch in diesen wichtigen Organen absetzen. Ein akuter Anfall kann nur mittels starker Schmerzmittel therapiert werden. Ein schnelles Abklingen der Beschwerden ist durch die Verordnung von Antirheumatika möglich, zudem werden kühle Umschläge empfohlen. Colchicin wurde bereits in der Antike effektiv gegen Gicht eingesetzt. Die Substanz ist ein von der Herbstzeitlosen produziertes Gift, das jedoch nicht ohne starke Nebenwirkungen Einfluss auf den Organismus nimmt und daher nicht risikofrei verordnet werden kann. Im Vergleich zum akuten Gichtanfall setzt die folgende Therapie auf eine langfristige Reduzierung der Harnsäurekonzentration. Dazu werden Allopurinol und Febuxostat als wirksame Hemmstoffe der Harnsäure- Produktion eingesetzt. Auch die Förderung der Harnsäureausscheidung durch Benzbromaron ist eine wirksame Methode. Durch derartige Behandlungsmethoden kann eine Regenerierung des Knochens bis zu einem gewissen Maß erfolgen. Wichtig ist jedoch auch die Erwähnung des Ernährungseinflusses auf das Auftreten von Gichtanfällen. Eine angepasste Diät kann bereits enorme Erfolge erzielen: sie setzt auf den weitgehenden Verzicht von übermäßigen Mengen an Fleisch und Fisch. Zudem ist die Reduzierung des Alkoholkonsums extrem effektiv, denn dieser ist einer der Auslöser der schmerzhaften Anfälle.

Webseite:

http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/gelenkschmerzen/symptome/gicht/therapie_…

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