Ausdauersport als Hobby – Doping nach eigenen Angaben wenig verbreitet
Eine Umfrage, die Aufschluss über die Einnahmen von Dopingmitteln bei Hobby- Sportlern geben sollte, wurde kürzlich in der Schweiz durchgeführt. Die ermittelten Ergebnisse zeigten vor allem eins: Wer Ausdauersport als Hobby betreibt, der greift selten zum Doping, um seine Leistungsfähigkeit zu steigern. Aufgrund der Angaben der Befragten wurde ein Wert von nur 0,59% für die regelmäßige Einnahme von Beta- 2- Antagonisten ermittelt und von einem Schweizer Magazin veröffentlicht. Die Prozentangaben für die Anwendung anderer Dopingmittel wie Steroide, EPO oder Wachstumshormonen lagen noch weiter unter diesem Wert. Die Umfrage stützt sich natürlich auf die wahrheitsgemäße Angabe der Befragten. Der Konsum von so genannten Supplementen sei hingegen weit verbreitet unter den Ausdauersportlern. Zu diesen Substanzen zählen zum Beispiel Nährstoffe, wobei diese von 74% der befragten Personen in Form von Sportgetränken eingenommen werden. Auch der Konsum von Sportriegeln, Magnesium, Kalium, Eiweiß oder Eisen sei beliebt. Kritisiert wurde hier jedoch die weitgehende Unkenntnis vieler Sportler bezüglich der Legalität und der Zugehörigkeit der eingenommenen Supplemente zu den Dopingmitteln. Auch dieses Ergebnis zeigte sich aufgrund von Befragungen. Nicht einmal die Hälfte der Befragten hatte ausreichende Kenntnisse. Die verschiedenen Ausdauersportarten zeigten eine unterschiedliche Verteilung der Häufigkeit an Supplement- Konsum. Vor allem Radrennfahrer, Mountainbiker und Du- und Triathleten verwenden derartige Produkte.
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