Osteoporoserisiko – Aussagen mittels Röntgenbildern beim Zahnarzt möglich
Die Wechseljahre sind verbunden mit starken Hormonschwankungen im weiblichen Körper, die etliche Folgen nach sich ziehen. Problematisch ist auch das damit verbundene erhöhte Risiko einer Osteoporose- Erkrankung. Von den Patienten ausgefüllte medizinische Fragebögen geben hier meist Auskunft über die Wahrscheinlichkeit des Auftretens der Osteoporose. Zudem könnten auch Röntgenbilder des Unterkiefers entscheidende Hinweise auf ein mögliches Erkrankungsrisiko geben. Dies fanden japanische Forscher in einer Studie heraus. Sie zielten auf effektive Ergebnisse, um eine Früherkennung der vermehrt in den Wechseljahren auftretenden Erkrankung zu gewährleisten. Den Angaben der Wissenschaftler zufolge sei dies mittels Vergleich zwischen entwickelten aktuellen und früheren Röntgenbildern möglich, da erste Anzeichen von Knochenschwünden erkannt werden könnten. Derartige Röntgenuntersuchungen erfolgen meist beim Besuch des Zahnarztes, hier natürlich mit anderem Hintergrund. Sie könnten nebenbei also wichtige Hinweise auf bestehende Krankheitswahrscheinlichkeiten geben. Um wirksame Aussagen über das Osteoporose- Risiko machen zu können ist jedoch die Messung der Knochendichte wichtig. Diese Untersuchung ermöglicht das frühzeitige Erkennen eines eventuellen Knochenschwundes. Auch wenn derartige Ergebnisse nicht im Rahmen zahnärztlicher Behandlungsmaßnahmen erhalten werden können, so wäre der Vergleich von Unterkiefer- Röntgenbildern dennoch eine wirksame Methode, um die ersten Anzeichen von Osteoporose zu erkennen. Dies gilt vor allem für Frauen, die eine eventuelle Früherkennung des Knochenschwundes nicht bedenken.
Webseite:
http://www.alltagsbeschwerden.de/bewegungsapparat/osteoporose-zahnarzt.htm
