Medizinische Bandage nach Gecko- Vorbild entwickelt
Die Natur dient als Grundlage für eine Reihe von wissenschaftlichen Entwicklungen. Der Gecko galt nun als Vorbild zur Herstellung von speziellen Bandagen, die bei Operationen genutzt werden. Ziel war die Entwicklung gut haftender klebender Verbände, die Wunden effektiv verschließen können. Dazu machte man sich das Haftprinzip der Echsenart zu Nutze. Deren Zehen sind mit winzigen Härchen versehen, die dem Gecko eine optimale Haftung und damit auch das Kopfüber- Laufen ermöglichen. Die Entwicklung der Klebebandagen sollte drei wichtige Voraussetzungen vereinen: ein elastischer, abbaubarer und gut klebender Stoff sollte produziert werden, der Gecko diente damit als optimales Vorbild. Die haftenden Härchen wurden bei der Herstellung der medizinischen Bandagen ergänzt durch die Zugabe eines speziellen Klebestoffs aus einem zuckerhaltigen Polymer, um auch die Adhäsion an nassen Oberflächen zu gewährleisten. Vorgesehen wird dessen Einsatz bei auftretenden Geschwüren und als Abdeckmittel von Wunden nach entsprechenden Operationen. Der entwickelte Verband zeigt zusätzlich zu den genannten Forderungen den Vorteil der Faltbarkeit, wodurch auch dessen Einsatz bei kleinen, schwer nähbaren Wunden möglich ist. Erste Untersuchungen an Ratten zeigten positive Ergebnisse: gute Haftung des Verbandes sei zu verzeichnen gewesen, die Abwehrreaktionen auf die Stoffe waren nur schwach ausgeprägt. Dies weist daraufhin, dass die Bandage einen breiten Einsatz finden wird.
Webseite:
http://www.gesundheitpro.de/Klebeverbaende-Dem-Gecko-abgeschaut-Therapien-A08022…
