Weißer Tee – schonende Herstellung macht ihn zu Heilkraut
Die Auswahl an Teesorten ist groß, er existiert in den verschiedensten Formen: als schwarzer, grüner, weißer oder Früchtetee. Weißer Tee ist eine der ältesten Sorten. Gleichzeitig liegt hier die einfachste Form der Verarbeitung vor. Seinen Ursprung hat der Weiße Tee im Südosten Chinas. Hier können die Teesträucher unter besten Bedingungen wachsen. Kleinbauern bewirtschaften die Felder und ernten die Blätter im Frühling. Besonders für die Herstellung von Weißem Tee ist, dass nur der erste Austrieb genutzt werden kann, um ihn herzustellen. Zu dessen Gewinnung nutzt man die Knospen und die jeweils ersten zwei Blätter. Ein einziges Kilogramm des Tees erfordert die Ernte von 30000 Knospen. Den Namen erhält der Tee aufgrund des Aussehens der Blätter, die nämlich von einem silbrig erscheinenden Flaum aus kleinen Härchen bedeckt sind. Nach der Ernte werden die Blätter einem Trocknungsprozess unterworfen, der dann zum Gewinn des kostbaren Tees führt. Die schonende Herstellung bewirkt, dass die Teesorte besonders reich an wichtigen Polyphenolen ist. Daher wird er, auch aufgrund des Erhaltes vieler anderer Substanzen, teilweise sogar als Heilkraut bezeichnet und kommt nicht ausschließlich als Genussmittel zum Einsatz. Den Polyphenolen wird ein vorbeugender Effekt gegen Magenkrebs zugeschrieben. Charakteristisch für die Teesorte ist daneben vor allem eins: er ist sehr teuer.
Webseite:
http://www.alltagsbeschwerden.de/naehrstoffe/weisser-tee.htm