Freitag, 10. Februar 2012

Zahnfleischentzündung kann zum Schlaganfall führen

Mai 26, 2008 von Medizin  
Kategorie: Aktuelles

Schlechte Zähne sind das eine, die Gesundheit das andere. Das könnte man meinen, doch diese Aussage ist grundlegend falsch. Nicht immer wird der Mundhygiene genügend Beachtung geschenkt, doch die Folgen von schlechten Zähnen und entzündetem Zahnfleisch können fatal sein und beschränken sich hierbei nicht ausschließlich auf die Mundhöhle. Berichten zufolge können starke Entzündungen des Zahnfleisches mit einer erheblichen Risikoerhöhung eines Schlaganfalls oder Herzinfarktes verbunden sein. Die Ursache dafür ist die im Rahmen von Entzündungen auftretenden Bakterienansammlung und –vermehrung. Dieser Prozess ist unabhängig von Auftrittsort, also führen demnach auch Zahnfleischentzündungen zu einer großen Zahl an Krankheitserregern, zunächst im Mund- und Rachenraum. Eine schlechte Mundhygiene durch ungenügendes Putzen gilt als Risikofaktor Nummer eins für die Entwicklung einer derartigen Parodontitis. Hier befinden sich über 500 verschiedene Bakterienarten in der Mundhöhle, wird nicht gegen die Entzündung vorgegangen sind Werte von bis zu 10 Milliarden zu erwarten. Durch die auftretenden Wunden des Zahnfleisches können die Bakterien Eintritt in den Blutkreislauf erhalten. Dies führt zu deren Verschleppung und in Folge zu weitaus größeren Schäden, denn nun sind die Erreger in der Lage, auch innere Organe und Gewebe anzugreifen. Besonders gefährdet sind Blutgefäßwände, deren Schädigungen Blutgerinnsel verursachen und sogar Auslöser eines Schlaganfalls oder eines Herzinfarktes sein können.

Webseite:

http://www.alltagsbeschwerden.de/mund-zaehne/schlaganfall-parodontitis.htm

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